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Sonntag, 14. Juni 2020

Nonna Ivana

Ich habe den Link in die Küche von Nonna Ivana wieder aufgenommen, obwohl dieses Blog nicht weiter gepflegt wird. Ob und wo Oma Ivana weiter Rezepte veröffentlicht, weiß ich nicht, allerdings enthält dieser Blog einen solchen Reichtum an italienischen Rezepten, dass ich nicht darauf verzichten möchte. (Gerade ein Kochblog muss nicht tagesaktuell sein.)

Samstag, 13. Juni 2020

Mehltypen

Dieses ist eher ein Lesezeichen für mich...

Besondere Rezepte verlangen gelegentlich besonderes Mehl. Für italienische oder italienisch angehauchgte Rezepte kann da eine "Übersetzung" in deutsche Typen nützlich sein.

Den Fotos entnehme ich, dass ich vielleicht fündig werden könnte, dort, wo die Marke "Alnatura" geführt wird.

Le farine in Germania, come sceglierle

Update 14.06.2020
Ich habe gerade mal das "Fresh"-Angebot des größten ehemals nur Buchversenders angeschaut... Da bleibt kein Wunsch offen, und Hefe gibt es gleich dazu. Nun kann ich über meiner Planung in Ruhe meditieren und muss weiterhin in keinen einzigen Supermarkt gehen (der hier eh nur eine sehr begrenzte Auswahl hat).

Freitag, 23. November 2018

Spaghetti all'Amatriciana

Ich liebe die Spaghetti all'Amatriciana. Wann immer ich in Italien bin, muss ich sie wenigstens einmal essen. Hier lässt sich das Gericht nur näherungsweise nachempfinden, allein schon wegen der fehlenden Guanciale.

Mit den Dingen aus meinem Vorrat habe ich aber tatsächlich etwas total Leckeres zaubern können:

Ein Paket Bacon, eine Zwiebel, eine Knoblauchzehe zerkleinern und milde anbraten, mit einem Tetrapack passierter Tomaten auffüllen, mit einigen wenigen (!) Chiliflocken würzen. Aufkochen lassen und bei niedriger Hitze gut durchziehen lassen.

Spaghetti kochen (bevor jemand sich beschwert, das auf meinem Foto sind Bavette no. 13), abgießen und in die Soße geben, darin wenden und auffüllen.

"Natürlich" habe ich keinen Pecorino im Kühlschrank. Mein bewährter Grana Padano musste als Topping herhalten. Und ein wenig Pfeffer aus der Mühle.

Dienstag, 24. Januar 2017

Pasta by Aldi

Im Rahmen der "italienischen Woche" hat der Discounter allerlei Lebensmittel, die nicht zum Standardsortiment gehören. Schon bei meiner Auswahl hatte ich stark selektiert, hatte aber nicht gewusst, dass es bei (halb)frischer Pasta so große Unterschiede geben kann.

Üblicherweise kaufe ich frische Pasta aus dem Standardsortiment bei Aldi, Rewe... mal Bio, mal nicht... schmeckt durchweg annehmbar.

Diese Italienische-Woche-Pasta mag ich nicht wirklich:

Die Gnocchi enthielten so viel Stärke, dass sie nach dem Abgießen als feste Masse zusammen klebten. Auch der Geschmack erinnerte eher an Mehlklöße (von früher).

Die Tortellini mit Spinat-Ricotta-Füllung (die ich normalerweise bevorzuge) hatten einen seltsamen Eigengeschmack. Ich werde den Rest morgen noch essen, bin aber froh, davon keinen größeren Vorrat angelegt zu haben. (Frische Pasta lässt sich normalerweise hervorragend einfrieren und direkt - frisch aus dem Gefrierschrank - ins kochende Wasser geben...)

Sonntag, 22. Januar 2017

Pasta mit Garnelen, Oliven und Tomaten

So einfach, dass man es kaum ein Kochrezept nennen kann...

Pasta kochen wie immer.

In einer Pfanne pro Person eine reichliche Handvoll halbierter kleiner Tomaten in Olivenöl anbraten, bei gerinerer Hitze weiterschmurgeln. Würzen je nach Vorliebe mit italienischem Kräutergewürz, gern mit Knoblauch. Pfeffern.

Pro Person 2 EL entkernte Oliven halbieren, zugeben.

Ebenfalls pro Person eine Packung "Party Garnelen" (Aldi, das sind große fertig gegarte Garnelen) hinzugeben, alles gut heiß werden lassen.

(Alternativ: frische oder TK-Garnelen in separater Pfanne anbraten und garen lassen...)

Pasta abgießen, Tomaten-Oliven-Garnelen-in-Öl-Mischung drüber geben, ggf. etwas salzen, frische Kräuter dazu... LECKER!

Sonntag, 19. Juli 2015

Gefüllte Fladenbrote

Man kaufe zwei kleine Fladenbrote zum Fertigbacken, beschriftet mit "Focaccia," was nichts anderes bedeutet als "Fladenbrot," einer italienischen Focaccia aber nicht im entferntesten ähnelt.

Egal.

Also... ich hatte letztes zwei solcher kleinen Fladenbrote gekauft.

Für die Füllung nahm ich...

  • die Hälfte eines Paketes TK-Blattspinat
  • fünf Frühlingszwiebeln
  • eine handvoll kleiner Tomaten
  • knapp eine halbe Schachtel Frischkäse
  • ungefähr zwei handvoll geriebenen Käse
  • Pfeffer (reichlich), Salz (eher weniger)
  • getrocknetes Gewürz: Knoblauchstückchen (viele) und Chiliflocken (wenige)
Wie der geübte Küchenchef mit einem Blick erkennt, es sind alles ungefähre Angaben, das ist auch völlig in Ordnung so!

Die Zutaten lassen sich je nach persönlichen Vorlieben variieren, da bin ich sicher!

Ich heizte meinen Ofen vor auf 250 Grad, belegte mein Backblech mit Backpapier und schnitt die kleinen Fladenbrote auf.

Der mittlerweile aufgetaute Spinat (wer ihn nicht rechtzeitig aus dem Kühli holt, kann ihn in der Microwelle mit "auftauen"-Einstellung in zehn Minuten klar beommen) wurde einmal auf das Sieb gelegt und ausgedrückt, das überschüssige Wasser weg gegossen.

Dann habe ich fünf Frühlingszwiebeln (ein halbes Bund, was im Kühlschrank herum lag) geputzt und klein geschnitten. Normale Zwiebeln hätten es auch getan. Oder gar keine, je nach Gusto.

Ein paar kleine Tomaten hatte ich imVorrat, Cocktailtomaten, große ganz klein geschnitten wären auch nett gewesen, geschnitten.

Alles in die Schüssel mit dem Spinat gekippt.


Gewürze (Knoblauch, Chili, was jeder so mag) dazu, knappe halbe Schachtel Frischkäse (ich hätte gern Ricotta gehabt, der ist hier fast nicht zu bekommen!) dazu, Pfeffer, Salz aus der Mühle drauf, alles mit einer Gabel gut zerdrückt und gemischt, dann den geriebenen Käse hinein gegeben. (Mozzarella wäre nett gewesen, Parmesan wäre auch gegangen - jeder, wie er mag!).


Alles zu einer "Matsche" zerdrückt, zerrührt. :-)


Das Ganze hälftig auf die beiden kleinen Fladenbrote verteilt, verstrichen, die "Deckel" drauf gesetzt.


Und in den Ofen, mittig, bei 250° - wie lange? Mein Ofen ist sehr speziell und braucht immer länger als andere Öfen... Tipp: Bis die Focaccia leicht gebräunt ist. Das war letztlich knusprig und SEHR LECKER!

 


Sonntag, 15. Februar 2015

"Bolognese"

Bringt mich nicht gleich um, wenn ich dieses hier als "Soße Bolognese" bezeichne, es ist das, was ihr immerhin nahe kommen soll. In einer echten "Bolognese" sind noch mehr Gemüsesorten vertreten, und das Ganze muss - so weit ich es verstanden habe - stundenlang vor sich hin köcheln.

Was ich gestern hier fabriziert habe, schmeckt (mir) allerdings oberlecker!



Die Zutaten seht Ihr auf den Bildern ganz gut... ich habe drei von den kleinen Dosen mit geschälten Tomaten genommen (Achtung: bei REWE stehen in der Abteilung "Nudeln & Nudelsoßen" nur die teuren, großen Dosen. Einfach mal in der normalen Konservenabteilung in Bodennähe nachsehen... schmeckt nicht schlechter - und man spart Geld!)

Ein paar Wurzeln/Karotten/Möhren, eine Handvoll Schalotten (weil Zwiebeln immer in großen Mengen verkauft werden und mir dann so viele schlecht werden), eine Packung Iglo-Suppengemüse (weil das "richtige" Suppengemüse oft nicht wirklich gut aussieht!), schon wieder meine Instant -Brühe (ja, ja, lacht nur!), ein Stück Ingwerwurzel (weil hier so ein Teil rumdümpelt und immerhin verbraucht werden muss), etwas Pfeffer, Salz, ein Pfund gemischtes Hack (na, wer weiß noch, wieviel ein Pfund ist???), ein Lorbeerblatt. Ach ja, etwas Rotwein ist auch nicht schlecht.

Man erhitze etwas Olivenöl im Topf, pfeffere das Hackfleisch und brate es heftig an. Dann kommen Zwiebeln, Ingwer, Schalotten und ein Lorbeerblatt hinzu und werden kräftig angebraten. Ablöschen mit einem Schuss Rotwein. (Mir blutet immer das Herz, wenn ich den gerade aktuellen Lieblingswein ins Essen kippe, aber nützt ja nichts...)

Sodann kommen die inzwischen in Würfel geschnittenen Wurzeln dazu...


Wenn das alles gut angebraten und durchgerührt ist, kommen die Dosentomaten rein, werden gut durchgerührt, Deckel drauf und vor sich hin schmurgeln lassen.


Wenn dann irgendwann der große Hunger kommt, geht es so weiter:

Ein Teller wird fein gemacht mit so viel Rucola, wie drauf passt...


... Pasta gekocht (ich bevorzuge "penne rigate") und aufgefüllt, sodann das Gericht mit frisch geriebenem Parmigiano gekrönt.

Montag, 3. Dezember 2012

Konservendelikatesse

Oder: Warum ich manchmal Konserven liebe.

Krank, schlapp, elend, aber hungrig! Bitte kein Brot, das hatte ich schon, auch Obst ist bereits gegessen.

Den Vorratsschrank geöffnet, da lachte mich eine Dose weiße Bohnen in Suppengrün an, außerdem eine kleine Dose geschälte Tomaten, eine Packung Orecchiette (kleine gewölbte Nudeln aus Süditalien) und eines der aus dem Urlaub mitgebrachten Gewürze "alla puttanesca" mit viel Chili und Knoblauch.

Doseninhalte in den Kochtopf gekippt, die Tomaten zerstückelt, alles verrührt, zwei Teelöffel Gewürzmischung dazu, aufgekocht, dann eine reichliche Handvoll Nudeln hinein gegeben und ungefähr 20 Minuten köcheln lassen, währenddessen zwei, drei Male umgerührt.

Nach weniger als einer halben Stunde ist ein leckeres Essen fertig!
Aufgefüllt, darüber geriebener Grana Padano oder Parmigiano - heiß, scharf, lecker, sättigend!

Freitag, 9. November 2012

Italienisches Restaurant "i vigneri"

Zum Geburtstag lud mich die "Kleine" zum exklusiven Italiener ein.


Mein Bericht ist drüben im Alltagsblog zu finden, außerdem hier die Web-Site vom "i vigneri".


Sonntag, 15. April 2012

Pasta mit Scampi

... oder Nudeln mit Shrimps, Garnelen, unterschiedliche Namen aber ähnliches Getier.

  • 250 g TK-Garnelen
  • 200/250 g Sahne
  • 3 EL Tomatenmark, besser: Tomatenfruchtfleisch, Menge: nach persönlicher Vorliebe
  • Pfeffer, Salz, Öl
  • 1 große oder mehrere kleine Zwiebeln, alternativ oder ergänzend ein Bund Lauchzwiebeln oder eine Porreestange
  • 2 kleine oder 1 große Knoblauchzehe
  • Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Kresse, Basilikum, je nach Angebot und Appetit)
Die Garnelen 1 - 2 Stunden auftauen lassen.
Etwas Öl (gerne Olivenöl) in die Pfanne geben und die Garnelen ca. 5 Min. braten, bis sie schön rosa sind. Dann die gewürfelten Zwiebeln (oder in feine Ringe geschnittene Lauchzwiebeln/Porreestange) und den gehackten Knoblauch hinzugeben, alles fein brutzeln lassen, pfeffern, salzen. Wenn die Flüssigkeit verdampft ist, die Sahne hinzugeben. Umrühren, aufkochen lassen, Tomatenmark oder Tomatenfruchtfleisch hinzu geben. Verrühren, aufkochen lassen, fertig.

Pasta (optimal sind Spaghetti oder Capellini) in reichlich Salzwasser kochen, abgießen, auf Teller verteilen. Großzügig die Soße drüber geben, mit Kräutern bestreuen und erst zu essen aufhören, wenn alles verputzt ist. (Dann vergisst frau auch schon mal, ein Foto zu machen!)

Dienstag, 7. Februar 2012

Grande Mercato - ein Jahr später

Es ist fast ein Jahr her, dass ich dem italienischen Supermarkt einen Besuch abgestattet habe - es ist für mich nicht eben leicht, hinzukommen.

Wichtig ist, dass man annähernd genau weiß, was gebraucht wird, um dem riesigen Angebot nicht hilflos ausgeliefert zu sein.

Faszinierend ist die unglaubliche Auswahl an Pasta:



Nun mache ich weder Werbung für den Hersteller dieser abgebildeten Produkte, noch sind das die einzigen... Zwei lange Regalstraßen, also vier Reihen, gibt es Pasta jeder Form, Farbe oder Herkunft.



Die "Mutti"-Soßen sind lecker und praktisch, bis auf den Namen allerdings völlig unspektakulär. Mit dem Olivenöl verhält es sich schon anders. Ich habe es als Geschenk für LaNonna gekauft, sie kennt sich mit italienischem Olivenöl sehr gut aus und weiß es gewisslich zu schätzen.



Hier kommt der (hoffentlich!) siebente Himmel für Kaffeetanten! Kaffee ist teuer geworden, das gilt auch für den fast überall erhältlichen Lieblings-Lavazza. Sehr viel Auswahl gibt es in normalen Supermärkten nicht, und hier habe ich dann zugegriffen und mir bisher unbekannte Sorten "geschnäppt" in der Hoffnung, leckere Sorten gefunden zu haben...



Für diese hier würde ich gegebenenfalls jederzeit Werbung machen: Die weltbesten Oliven. Entsteint und in (Salz-)Wasser eingelegt. Nix drin, nix dran, aber einfach lecker!

Nun war das keine reine Einkaufstour sondern ein rundum gelungener Tag in bester Gesellschaft, angefangen mit dem Bistrobesuch über die Weinprobe bis hin zur abendlichen gemütlichen Runde.

Freitag, 25. Februar 2011

Italienische Lebensmittel

Schon oft hatte ich im Kollegenkreise von diesem "Grande Mercato" erzählen gehört, sogar M. war Anfang Januar bereits dort gewesen... Andronaco. Heute machten meine Kollegin und ich einen Ausflug dorthin; im Bistro haben wir fürstlich gespeist, und dann ging es mit dem Einkaufswagen durch die Gänge!

Obwohl uns das Fotografieren nicht erlaubt war (und ich deshalb ehrlich überlegt hatte, hier meine Empfehlung evtl. nicht zu hinterlassen)... kann ich nur sagen: Toll! Super Auswahl, die Preise wie überall (nämlich von teuren Markenprodukten zu günstigeren für mich eher haushaltskompatiblen) - das Stöbern und Aussuchen hat einfach Spaß gemacht. Wer gerne italienisch kocht oder einfach nur mal "andere" Sachen sucht als der heimische Supermarkt hergibt: hinfahren!


(Dieses Bild als Gruß ans Töchterlein)

Einziges Manko: Die Obst-/Gemüseabteilung war sehr klein. Die Produkte sahen zwar sehr gut aus, aber das Angebot war nicht groß.

Sonntag, 13. Februar 2011

Cheesecake al cioccolato - Schokoladen-Käsekuchen

Töchterlein schwärmte dermaßen von diesem Kuchen, dass ich sogleich um das Rezept bat. Keine Ahnung, woher es ursprünglich stammte, ich habe gleich mal losgebacken.

Hier die Anleitung inklusive unserer/meiner Abwandlung:

Für den Boden:
  • 250 g Vollkornkekse ("Hobbits")
  • 100 g geschmolzene Butter

Für den Belag:
  • 500 g Magerquark
  • 300 g (bittere) Blockschokolade [je nach Geschmack, ich liebe bitter!]
  • 2 Eier
  • 2 Pk. Vanillezucker
  • 125 g Puderzucker
Kekse zerkrümeln und mit der Butter vermengen, auf dem Boden einer Springform Ø 24 cm verteilen und festdrücken.



Die Schokolade in Stücke brechen und im Wasserbad schmelzen.


[Ein spezieller dankender Gruß an die Tochter und in Erinnerung an ein Missgeschick]

Eier trennen und Eigelb mit dem Puderzucker und Vanillezucker zu einer glatten Masse verrühren. Jetzt den Quark hinzu geben und gut verrühren. Die aufgelöste Schokolade unter stetigem Weiterrühren in die Quarkmasse geben und schließlich das mit einer Prise Salz zu festem Schnee geschlagene Eiweiß vorsichtig unterheben. Alles auf den Tortenboden geben und im vorgeheizten Ofen bei 180°C eine Stunde backen.



Entgegen der Empfehlung der Tochter mit geschlagener Sahne servieren (doch, doch, lecker!).

Ein Bild von der fertigen Torta wurde leider nicht gemacht, als es mir einfiel, war schon alles verputzt!

Sonntag, 24. Oktober 2010

Il Frantolio

Wenn ich auch im Moment nicht so viel koche und backe, so kann ich doch wenigstens meine italienischen Köstlichkeiten einmal vorstellen.

Den Anfang macht Il Frantolio "Trisole", ein Olivenöl, das mir die Cousine von Ihrer Reise nach Apulien mitgebracht hat.



Sie hatte vor Ort an einer Führung mit Vortrag durch die Ölmühle nebst Verkostung teilgenommen und mir deshalb dieses Souvenir geschenkt.

Ein Olivenöl mit Verschlusskorken wie eine Weinflasche nebst beigefügtem "Stöpsel". Ich habe mir gerade einen Salat damit bereitet und befürchte, über den Geschmack vielleicht nichts sagen zu können... Banause? Jedenfalls noch nie probiert, verschiedene Öle am Geschmack zu beurteilen. Bisher war immer wichtig, dass es einfach nach nichts schmeckt! Aber ich bin lernfähig.

Il frantolio

Samstag, 25. September 2010

Crostata

Eine Crostata ist im Grunde ein einfaches Mürbeteiggebäck mit einer beliebigen Füllung.

Da es zur festen Gewohnheit geworden ist, dass ich zum Besuch der Lady etwas Selbstgebackenes mitbringe, ich aber gestern so gar keine Lust auf eine große Küchenaktion hatte, fertigte ich auf die Schnelle einen einfachen Mürbeteig (wie für einen Tortenboden), mischte knapp ein Glas Kirschkonfitüre mit zwei Eßlöffeln Zitronensaft und verteilte das auf dem noch ungebackenen Tortenboden. Darüber kam ein Gitter (na ja, wer das besser hinzubekommen meint, darf ein Foto einreichen) aus ca. einem Drittel Teig, schnell einige Mandeln drauf verteilt und eine Dreiviertelstunde bei 200°C gebacken:


(Handyfoto)

Das Ergebnis waren erstens Jubelschreie der alten Dame als Beifall zu dieser "echten Crostata wie in Italien," und zweitens hat es uns ganz ausgezeichnet geschmeckt! Folge: Dieses schnelle Gebäck wird in mein Standardprogramm aufgenommen.

Sonntag, 11. April 2010

Ricotta, Parmesan und eine Reibe

Dieses ist teilweise ein Nachtrag zum Spinatlasagne-Rezept.

Wie man unschwer erkennen kann, führt unser Supermarkt seit kurzem wieder Ricotta! Da hatte ich natürlich "sicherheitshalber" sofort zugegriffen und auf die nächste Gelegenheit gewartet, um die Lasagne noch einmal machen zu können. Heute war es so weit... Als Nachtrag zum Rezept bleibt anzumerken, dass ich zusätzlich zum Ricotta noch ca. 100 g Frischkäse genommen hatte, und eine Schicht mehr Lasagneplatten habe ich auch verarbeitet. Die Menge der Tomatensoße (1 Glas plus ein halbes Paket passierte Tomate) ist auf jeden Fall auch dafür immer noch ausreichend, auch wenn es zunächst nicht so aussieht. Das Ergebnis: lecker!



Der R*w*-Supermarkt hatte noch einiges mehr an italienischen Dingen zu bieten, unter anderem eine Schachtel mit Parmigiano, der gleich die passende Reibe mitbrachte, man sieht sie hier vorne im Bild. Ich habe sie heute zum ersten Mal ausprobiert und bin ausgesprochen angetan, ich erhalte damit den perfekten parmigiano grattugiato! Die Reibe ist allerdings so scharf, sie wollte gleich meinen Finger mit zerkleinern (autsch)!

Außerdem gibt es zwei Sorten Mascarpone, den habe ich vorerst im Supermarktregal gelassen, muss dafür erst einmal auf Rezeptsuche gehen.

Samstag, 3. April 2010

Bagnomaria

Ein Wasserbad also.

Mein Bestreben war (und ist), die Schokoladentorte für morgen zu backen. Grund genug, das Rezept auf deutsch hier endlich online zu stellen :))

Wie im Rezept beschrieben, braucht es ein Wasserbad für Fett und Schokolade - kein Problem. Dachte ich. Während ich so herum werkelte und das Wasser heiß wurde, fiel mein Blick "so nebenbei" auf den Kochtopf:



Bei näherer Überprüfung stellte sich heraus, dass aus dem Glas (Jenaer Einweckglas!) der Boden komplett heraus gefallen war! Sieht lecker aus, nicht wahr?

So blieb mir nicht viel anderes übrig, denn dieses war mein einziges wasserbadfähiges Gefäß, als das Fett so in den Teig zu rühren und die Schokolade mit Hilfe meiner Küchenmaschine sehr fein zu raspeln und drunter zu rühren in der Hoffnung, der heiße Backofen möge es schon richten. (Glücklicherweise hat die kluge Hausfrau ja immer mehr Zutaten im Hause als eigentlich erforderlich...)

Als denn der Kuchen fast fertig gebacken war, fiel mir ein, dass ich vergessen hatte, das Kakaopulver in den Teig zu geben.

Heute scheint der Tag der Missgeschicke zu sein, aber das ist eine andere Geschichte.

Schokoladentorte

Referenz ist die "torta di cioccolata di sempre" von Nonna Ivana.

Freie Rezept-Übersetzung wie folgt:

  • 5 große, frische Eier
  • 200 g Zucker
  • 130 g Weizenmehl
  • 150 g Butter
  • 150 g Blockschokolade
  • 2 EL Kakaopulver
  • 1 TL Backpulver
  • Muskatnuss
  • 150 g Blaubeerenkonfitüre
In die Rührschüssel die Eier und den Zucker geben, verrühren bis eine geschmeidige Creme entstanden ist.
Im Wasserbad Butter und Schokolade schmelzen.
Das mit dem Backpulver vermischte Mehl und Muskatnuss hinzu geben, schließlich die lauwarme Butter-Schokoladenmischung hinzu geben.

Ausreichend für eine Springform von Ø 28 cm. Form mit Backpapier auslegen, backen bei 170 °C in Umluft für 35 Minuten (bei mir heißer und länger, da kein Umluftbackofen).

Aus der Form nehmen und abkühlen lassen.

Den Kuchen in zwei Hälften schneiden, die Marmelade mit einem Esslöffel Wasser verrühren und auf der unteren Hälfte verteilen. Die obere Hälfte wieder aufsetzen.

Um die berühmte Sachertorte zu imitieren, wird nun ein Schokoladenüberzug darauf verteilt. Abkühlen lassen.



Dieses Rezept hatte ich bereits im vergangenen Herbst ausprobiert, von damals stammt auch das (zugegebenermaßen etwas unscharfe) Foto. Ich hatte statt der Blaubeermarmelade eine andere Sorte genommen, kann mich im Moment aber nicht mehr erinnern, welche es war.

Da der Kuchen durch die Schokoglasur ringsum "verschlossen" ist, hält er sich (in Alufolie) im Kühlschrank ein paar Tage frisch, was sehr gut ist, denn er ist ausgesprochen "mächtig" und sättigt sehr.

Freitag, 19. März 2010

Spinat-Lasagne

... oder ohne Bindestrich? Spinatlasagne also.

Mia figlia minore hatte uns selbige Silvester zubereitet, und irgendwann im Januar hatte sie mir auf Anfrage am Telefon berichtet, wie es gehen sollte. Gestern nun hatte ich Zeit, Geduld (und eine passende Mitesserin), um mich daran zu versuchen:

Man nehme

  • 1 Paket Blattspinat
  • 1 Abpackung Ricotta - ist hier im Supermarkt "ausgelistet", also nicht zu bekommen, ich nahm ersatzweise 200 g Frischkäse
  • so viele Lasagneplatten, wie nötig sind (gut 1/2 Paket)
  • 1 Glas fertige italienische Tomatensoße "Basilico" (Barilla, Bertolli)
  • ca. 1/2 Tetrapack (etwa 250 ml) passierte Tomate
  • 1 große oder 2 kleinere Zwiebeln, gehackt
  • 1 Mozzarella
  • reichlich geriebenen Parmesan
  • Gewürze: ca. 1 TL Instant-Brühe, ca. 1 TL italienische Kräutermischung (hier: "Pasta Mix"), Salz
Dann geht alles ganz leicht und schnell:
Blattspinat auftauen lassen, vermischen mit Ricotta/Frischkäse und gehackten Zwiebeln. Tomatensoße mit passierter Tomate und Gewürzen vermischen. Mozzarella in Stückchen schneiden.

Die Auflaufform füllen: jeweils 3 EL Tomatensoße, Lasagneplatten, Tomatensoße, Spinatmasse, Tomatensoße, Lasagneplatten..., dann die Mozzarellawürfel drauf geben, mit reichlich Parmesan bestreuen, Deckel drauf und ab in den Ofen damit! Langsam und gemütlich bei ca. 220°C garen lassen, zum Schluss den Deckel abnehmen, damit sich eine Kruste bildet.

Die Menge macht vier normale Esser sehr satt.



Und weil wir nur zwei Esser waren, kann ich noch davon alleine weiter futtern. Sehr lecker!