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Samstag, 14. September 2024

Apfelstreuselkuchen vom Blech

Holla die Waldfee... Da wollte ich einfach nur ein Update posten und stelle fest, dass dieses Rezept nie den Weg hierher gefunden hat. So etwas aber auch! Dabei gehört es zu den ältesten Rezepten aus dem Familienfundus, ausprobiert zu Mädchenzeiten mit meiner Mutter und alle Jahre wieder mal gebacken.

Ich bin heute tippfaul und stell einfach mal das Foto von meinem Rezeptbuch ein und hoffe, es ist lesbar (draufklicken für große Ansicht):

Mein beabsichtigtes Update betrifft die Backtemperatur und -zeit. Ich habe einen ganz neuen und sehr modernen Backofen, den ich mit diesem Rezept jetzt getestet habe.

200°C und Umluft, 30 Minuten, zack! war er fertig. Nächstes Mal vielleicht noch bisschen drunter gehen.

Ich hoffe, dass die Freude an Ofen und Kochfeld mich verführen werden, auch hier wieder mehr zu posten - aber ich verspreche lieber nichts. 😀

P.S. Früher habe ich mit Margarine gebacken, galt sie doch sehr lange Zeit als gesundes Fett. Seit Jahren nehme ich wieder Butter, ist zwar teurer, aber von den Inhaltsstoffen her weniger bedenklich.

Sonntag, 15. März 2009

Apfelkuchen nach Großmutters Art

Ein Apfelkuchen sollte es sein, in einer Kastenform, einfach und schnell gemacht. Wieder ein Rezept vom Chefkoch:

Apfelkuchen Großmutters Art

Nachdem mir der Teig so vertraut erschien und auch der fertige Kuchen mir "irgendwie" nicht ganz unbekannt vorkam, stellte ich fest, dass das Rezept fast identisch ist mit meinem eigenen Apfelkuchenrezept! Die Mengenangaben sind anders, und hier werden die Äpfel klein geschnippelt und mit dem Teig vermengt, ansonsten finde ich (fast) keinen Unterschied. Unkompliziert und lecker.

Nach dieser Anleitung zubereitet füllte der Teig eine Standard-Kastenform und zusätzlich eines von meinen Mini-Backblechen:

Samstag, 14. Februar 2009

Apfelkuchen (Familienrezept)


Das Foto machte Nina, als sie sich nach diesem Rezept zum ersten Mal im Ausland selber hatte einen Geburtstagskuchen backen müssen.

150 g Margarine mit 150 g Zucker schaumig schlagen.

Nach und nach 4 Eier unterrühren und die Masse mit Salz und abgeriebener Zitronenschale abschmecken. (Salz nehme ich nie, was hat Salz im Kuchen zu suchen? Zitronenschale kann ersetzt oder ergänzt werden durch Zitronensaft - notfalls "Plastikzitrone" - oder ein/zwei Päckchen Vanillezucker.)

(Längeres Rühren macht den Kuchen schön "fluffig".)

Dann 150 g Mehl, 50 g Mondamin (Maizena, Maisstärkepuder) und eine Messerspitze Backpulver zugeben. (Tipp: Wenn keine Maisstärke zur Hand ist, einfach stattdessen 200 g Mehl nehmen - gelingt auch ganz wunderbar!)

Eine Springform ausfetten und mit der Hälfte des Teiges füllen.

Hierauf kommen die Apfelstücke (Zimt und Zucker drüberstreuen, nach Lust und Laune auch Rosinen über die Apfelstücke verteilen). Apfelmenge = ca. 1 kg.

Der Rest des Teiges wird darüber gegossen (drauf verteilt, mit Löffel glattstreichen, der Rest verläuft beim Backen), evtl. mit gehackten Mandeln bestreuen.

Backen bei 200°C - 30 Minuten
Achtung: je nach Backofen unterschiedlich!!!
Unser Backofen braucht 225°C und 45-60 Minuten - einfach mal zwischendurch nachsehen, ob der Kuchen schon bräunlich ist.

Anmerkung: Für unser großes Backblech (ein Backblech mit hohen Seitenwänden) nehme ich immer die doppelte Menge, so wie oben ist es wirklich richtig für eine "normale" Tortenform von 26-28 cm Durchmesser.

Variante:
  • ca. 150 g Kokosraspel in den Teig rühren

... und wenn die Springform mal aushäusig ist, geht auch eine große Tarteform: