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Donnerstag, 22. Mai 2014

Erdbeerdessert ganz einfach

Erdbeerzeit!


Eigentlich suchte ich nach Mascarpone, aber - Weltstadt Hamburg? - sie war im Supermarkt meines Stadtviertels nicht vorhanden.

Also verrührte ich 40%igen Quark mit Vollmilchjoghurt etwa zu gleichen Teilen, der Süße halber - und weil ich weiterhin ohne Zusatz von raffiniertem Zucker meine Speisen zubereite - vermengte ich diese Creme mit ca. 2 TL Erdbeermarmelade (der aus dem Reformhaus, hergestellt nur mit Früchten und Fruchtsäften).

Erdbeeren - gewaschen und klein geschnippelt, ist klar - in die Schale, Quarkcreme drüber gegeben. Dann, als optisches sowie geschmackliches Highlight: Schokolade!

Nein, keine normale Schoki. Hier gibt es bekanntlich die Möglichkeit, auf Schokolade mit Stevia auzuweichen.

Schokolade mit dem Messer grob gehackt und drüber gegeben. Fertig.

Zwecks Aroma-Entwicklung etwa eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur stehen lassen!


Freitag, 24. Januar 2014

Gesunde Blaubeerpfannkuchen

Ein Facebook-Foto von amerikanischen Pancakes ließ mich augenblicklich Hunger auf Pfannkuchen bekommen. Flugs meinen Küchenschrank geplündert - ich muss auf meine Bedürfnisse angepasste Zutaten verwenden - vor allem: keinen Zucker!

Die Basis ist ein Kaiserschmarrn-Rezept, das ich mal irgendwann beim NDR-Fernsehen aufgeschnappt hatte, übrigens auch zuckerfrei kein kalorienarmes Essen! Dieses Essen ist durchaus sehr gehaltvoll. Aber lecker!!!


Man nehme:

  • 4 Eier
  • einen Becher Schmand
  • ein Glas (250 ml) Dinkelmehl
  • ein klein wenig Zimt

Das ist der Grundteig.

Man braucht ein wenig Butter zum langsamen Ausbacken in der Pfanne.

Außerdem nahm ich eine Schachtel Blaubeeren, die natürlich zuerst gewaschen wurden, weiterhin etwas von meiner zuckerfreien Reformhausmarmelade mit Johannisbeeren.

Eier, Schmand, Mehl und Zimt der Reihe nach in den Mixer, jeweils gut verschlagen. Inzwischen etwas Butter in die Pfanne und dann kleine Pfannkuchen ausbacken. In manche habe ich Blaubeeren hinein gebacken, manche waren "pur" und bekamen einen leichten Aufstrich meiner Marmelade.

Am Ende hatte ich etwa eine Hand voll Blaubeeren, die ich kurz in der Pfanne angebraten und dann direkt auf die Pfannkuchentürmchen gekippt habe.

Das Ganze von vornherein auf zwei Portionen verteilt - eine wird kalt gestellt und morgen gegessen.

Die andere ... ist jetzt...


schon verputzt.

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Quiche, Tarte, torta salata

Gemeint ist ein Gemüsekuchen auf Mürbeteig, in diesem Falle - obwohl ich sonst meist eine Variante ohne Fleisch zubereite - mit Hack.

Man bereite einen Mürbeteigboden wie folgt:

  • 180 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 80 g Distelöl
  • 1 Ei
  • 1 TL Salz
zuerst mit dem Knethaken der Rührmaschine dann mit den Händen gut verkneten und gleichmäßig in eine große Tarteforn drücken. Mit Folie abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag kann, während die Füllung bereitet wird, der Tortenboden schon einmal bei ca. 200°C in den Backofen geschoben werden.

Füllung Nr. 1:
  • 250 g gemischtes oder Rinderhack, gepfeffert, mit
  • 1 großen gehackten Knoblauchzehe und
  • 5 klein geschnittenen Zwiebeln
in etwas Olivenöl braten (das Fleisch knusprig braun, die Zwiebeln  hellbraun) und bei Seite stellen.

Füllung Nr. 2:
  • 3 in feine Ringe geschnittene Porreestangen in wenig Öl anrösten
  • 1 EL gekörnte Instantbrühe mit 1/2 Becher heißem Wasser mischen, Porree damit ablöschen
  • 2 TL getrocknete Kräutermischung nach Belieben unterrühren
  • 1 Becher Schmand mit 1 Ei verquirlen, über den geschmorten Porree geben, gut vermischen
Die Tarteform aus dem Ofen holen, die Hackfleisch-Zwiebelmischung darauf verteilen, dann die Porree-Sahne-Ei-Mischung darüber geben.

Übrigens: Kein Salz! Salz ist im Teig, außerdem in den Käsesorten reichlich enthalten.

250 g Cherrytomaten halbieren, 200 g Feta würfeln, beides gleichmäßig auf der Gemüsetorte verteilen, dann mit reichlich geriebenem Grana Padano oder Parmigiano bestreuen.


Ca. 30 - 40 Minuten bei 200-220°C backen.


Guten Appetit!

Samstag, 10. November 2012

Schokolade mit Stevia

Längst ist es für mich normal geworden, zuckerfrei (also Produkte ohne Zusatz von irgendeiner Zuckerart) zu essen. Bisher habe ich auf Süßigkeiten jeglicher Art gemieden, doch nun brachte man mir eine Tafel Schokolade, welche mit Stevia gesüßt ist, mit.

Über Stevia hatte ich schon allerhand gelesen, war aber eher wenig interessiert, da vielfach auf einen gewöhnungsbedürftigen Eigengeschmack hingewiesen wird. Nun also Schokolade:


Gestern Abend habe ich die Schachtel geöffnet. Sofort fiel positiv auf, dass die Schokolade die Stückchen-Prägung für kleine (!) Stücke hat. Ein erster Geschmackstest fiel eindeutig so aus: ahhhh-lecker-mhhhhh!

Umgehend habe ich der am Abend eintreffenden Cousine davon zum Kosten angeboten, welche, obwohl keiner speziellen Ernährung verpflichtet, sie ebenfalls wohlschmeckend fand und sich sogleich für die auf der Packungsrückseite abgebildeten weiteren Süßigkeitenprodukte interessierte. (Hausmarke der Drogeriekette Budnikowsky, die wir gerne unterstützen, außerdem "Fair Trade".)

Samstag, 15. September 2012

Ofenpfannkuchen

Zufällig stieß ich heute Nachmittag auf dieses Rezept. Das las sich gut! Und mir fiel sofort ein, dass hier einige Äpfel lagen, die verbraucht werden mussten. Außerdem hatte ich frische (Kultur-)Heidelbeeren im Kühlschrank. Ob das Rezept auch ohne Zucker gelingen würde? Bestimmt, denn "normale" Pfannkuchen bereite ich ja auch immer ohne Zucker zu.

Also sah mein Teig so aus:

  • 500 ml Milch
  • 130 g Mehl
  • 2 Bio-Eier
  • 60 g geschmolzene Butter
 Kein Zucker, auch kein Vanillezucker.

Quiche-Form mit Backpapier ausgelegt, den Ofen auf 200°C vorgeheizt. Äpfel geschält und in Stückchen geschnitten.

Mixer vorgeholt und vorsichtig die Eier, das Mehl (in dieser Reihenfolge), die Milch verrührt, zuletzt die flüssige Butter dazu gegeben. Alle Achtung, mein Mixer war bis oben hin voll, da hieß es, den Deckel gut drauf zu halten!

Den Pfannkuchenteig in die Form gkippt, Apfelstücke und Heidelbeeren drauf verteilt, ab in den Ofen damit.
Bei 200°C eine Stunde gebacken, noch ein bisschen im warmen Ofen stehen lassen - aber dann zog ein leckerer Duft durch die Wohnung:


Angeschnitten (Achtung, das Backpapier wird bei dieser Aktion ziemlich weich!) und aufgefüllt, mit einem Hauch von Zimt bestreut und lauwarm gegessen. Hmmmm....! (Und für morgen ist auch noch etwas da.)

21.10.2012 mit Apfelstücken und Tiefkühl-Beerenmischung:

Montag, 13. August 2012

Zuckerfrei

Nun muss ich auf ärztliche Anordnung hin die nächsten drei Monate zuckerfrei leben - bis zur nächsten Laborkontrolle. Blutzuckerwert war letztens grenzwertig.

Kein Problem.
Kein Problem???

Lieblingsfruchtjoghurts enthalten 18 - 25 % Zucker. Selbst die fettreduzierten sind Zuckerbomben.
Kein Dessert.
Keine Marmelade aufs Frischkäsebrötchen.
Lieblingsmüsli - weg.
Kein Keks als schneller Energiebooster.
Der gekochte Schinken, von dem ich überzeugt war, er sei hochwertig, enthält Glucose!
Im Gefrierschrank liegt gerade ein neuer Vorrat Eis.

Ich verteile ringsum die Lebensmittel, die ich "aus den Augen, aus dem Sinn" haben möchte. So weit, so ungut.

Meine normalen Lebensmittel sind einwandfrei, aber: Nichts Süßes hinterher? Ich bin ein wenig unruhig, so stelle ich mir Entzugserscheinungen vor. Obwohl ich satt bin, hat irgendetwas in mir Dauerhunger.

Na ja,  vielleicht nehme ich bei dieser Zwangsdiät wenigstens ein bisschen ab. Drei Monate als Zwischenziel...