Zwangsweise und krankheitshalber zu viel fernsehen führt zu Gelüsten.
Hier: eine besondere Gemüsesuppe. Es geht mir übrigens nicht darum, ein spezielles Rezept nachzukochen, meistens bekomme ich einfach Inspirationen...
(Aber... da denkt man, vielleicht ist man ja fast gesund - und dann
strengt das bisschen Gemüseputzen und Aufräumen so unglaublich an... Wie schön, dass ich mir für jeden Tag nur eine einzige Aufgabe vornehme.)
Was ich eingekauft habe:
Fünf Karotten, eine Süßkartoffel, eine halbe Sellerieknolle, eine Packung mit 250 g Pastinaken, eine Schachtel Kresse. Kartoffeln und eine Packung Sahne hatte ich im Vorrat.
Ausgepackt sieht das Ganze dann so aus:
Ich hätte gern noch Rote Bete dazu genommen, aber die gibt es hier nur als Packung mit drei eingeschweißten kleinen Knollen... Problem ist ja immer, dass bei einer gewissen Diversität eine zu große Menge des Endproduktes dabei herauskommt. (Ich hätte vielleicht weniger Karotten nehmen können, dann hätte die Suppe nicht das Aussehen von Kürbis bekommen...)
Jedenfalls habe ich alles ordnungsgemäß geschält, geputzt und geschnippelt...
... dann meinen größten Topf genommen (damit beim Umrühren nicht die Hälfte außenbords gerät), etwas Olivenöl heiß gemacht und das Gemüse (außer den Kartoffeln!) darin angeröstet.
Die Kartoffeln dann dazu gegeben und mit so viel Brühe aufgefüllt, dass das Gemüse knapp bedeckt war. Pfeffer und Salz, Muskatnuss und einen Teelöffel rote Currypaste dazu...
... alles gut umgerührt, Deckel drauf, so lange kochen lassen, bis alles schön weich war.
Am Ende meinen Pürierstab genommen und alles zu einer cremigen Suppe verarbeitet, dabei die Sahne untergerührt. Aufgefüllt, ein wenig Kresse draufgestreut... und mit Heißhunger draufgestürzt!
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Sonntag, 19. Februar 2017
Mittwoch, 28. Oktober 2015
Kürbiscremesuppe
Kürbis also. Vor einem Jahr zuallererst auf Anraten der Schwägerin ausprobiert. Offenbar nirgends aufgeschrieben? Heute Mittag mit der Kollegin rekapituliert und heute Abend sofort gekocht. Wie ich eben feststellte: Eine gute Entscheidung! Das Zeugs macht eindeutig süchtig, zumindest mich.


Meine Zutaten, die mag jeder variieren, wie er möchte:
- ein Hokkaido-Kürbis (der hat den Vorteil, dass er mit Schale gekocht werden kann!)
- zwei Wurzeln (Möhren) für zusätzliche Vitamine
- eine große Süßkartoffel für mehr Masse, Vitamine und guten Geschmack
- zwei Zwiebeln
- zwei Knoblauchzehen
- ein Stück Ingwer
- Petersilie
- Gemüsebrühe, alternativ Instant-Brühepulver
Los geht's!
Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer werden geschält, klein geschnitten und in etwas Öl angeschmort. Wurzeln schälen, in Stücke schneiden. Süßkartoffel schälen und in kleine Stücke schneiden. Nun den kleinen Kürbis waschen und zerteilen. Die Kerne mit einem Löffel rauskratzen. (Hardliner rösten noch die Kerne. Ich nicht.) Kürbis in Stücke schneiden.
Alles in den Kochtopf, in dem Zwiebeln & Co. schon bräunlich geschmort sind. Zwei Löffel Gemüsebrühepulver (ich habe einfach nie fertige selbstgemachte Gemüsebrühe zur Hand!) drüber streuen - Achtung, salzig, deshalb gebe ich kein Salz mehr hinzu - und mit Wasser alles knapp bedecken.
Deckel auf den Topf und bei milder Hitze vor sich hin köcheln lassen.
Inzwischen kann man ganz fabelhaft die Küche schon mal wieder in Ordnung bringen und die Petersilie rupfen/schneiden/hacken - jeder, wie er mag.
Nach einer knappen halben Stunde ist das Gemüse weich gekocht. dann vom Herd nehmen und mit dem Pürierstab traktieren. Vorsichtig, sonst fliegt einem der heiße Kram um die Ohren... Einen Klecks Frischkäse oder saure Sahne mit verarbeiten (lecker!) und eine Portion auffüllen... meine Suppen sind immer ziemlich fest, so dass man sie eigentlich auch gabeln könnte... das kann jeder ja ändern, so wie es ihm schmeckt.
Zum Schluss etwas saure Sahne drauf geben, Petersilie drumrum... die Vitaminbombe des Tages!
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