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Dienstag, 20. Oktober 2020
Sonntag, 28. Oktober 2018
Fruchtig-scharfes Gulasch mit Polenta
Bevor ich vergesse, wie ich es gemacht habe... Eigentlich hatte ich nur 500 g Fleisch eingekauft und ansonsten Reste aus Kühlschrank/Küche verarbeitet.
Zwei Zwiebeln geschält und geschnippelt.
Zwei Knoblauchzehen und ein großes Stück Ingwer dito.
Das zusammen mit dem Fleisch und drei Lorbeerblättern in Kokosöl scharf angebraten. Pfeffer und Salz nicht vergessen!
Inzwischen im Kochtopf gesammelt:
Drei Gewürzgurken.
Einige grüne Peperoni (Rest aus dem Glas).
Zwei rote Paprikaschoten.
Alles geschnippelt und rein.
Den Inhalt der Pfanne nebst abgelöschtem Bratensatz in den Kochtopf gekippt und auf den Herd gestellt...
Eine Handvoll kleiner Tomaten gewaschen und rein...
Immer schön umgerührt.
Im Kühlschrank stand noch ein offenes Päckchen mit gestückelten Tomaten im eigenen Saft - dazugekippt.
Alles fein umgerührt, Deckel drauf und einige Zeit schmurgeln lassen. Am Ende war das Fleisch zart und die Soße eingekocht, wunderbar.
Und weil das alles schön scharf war, fand ich dazu eher neutrale Polenta gerade richtig.
Zwei Zwiebeln geschält und geschnippelt.
Zwei Knoblauchzehen und ein großes Stück Ingwer dito.
Das zusammen mit dem Fleisch und drei Lorbeerblättern in Kokosöl scharf angebraten. Pfeffer und Salz nicht vergessen!
Inzwischen im Kochtopf gesammelt:
Drei Gewürzgurken.
Einige grüne Peperoni (Rest aus dem Glas).
Zwei rote Paprikaschoten.
Alles geschnippelt und rein.
Den Inhalt der Pfanne nebst abgelöschtem Bratensatz in den Kochtopf gekippt und auf den Herd gestellt...
Eine Handvoll kleiner Tomaten gewaschen und rein...
Immer schön umgerührt.
Im Kühlschrank stand noch ein offenes Päckchen mit gestückelten Tomaten im eigenen Saft - dazugekippt.
Alles fein umgerührt, Deckel drauf und einige Zeit schmurgeln lassen. Am Ende war das Fleisch zart und die Soße eingekocht, wunderbar.
Und weil das alles schön scharf war, fand ich dazu eher neutrale Polenta gerade richtig.
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Was koche ich heute?
Samstag, 31. Januar 2015
Rindergulasch mit viel Gemüse und Polenta
Ich bin nicht so der große Fleischesser, aber wenn mein Körper sagt: "Fleisch!" und ich alle möglichen und unmöglichen Fleischgerichte halluziniere, wird es Zeit; ganz ungewöhnlich dabei, dass es schon zum zweiten Male innerhalb einer Woche passiert. Egal, ich scheine es zu brauchen. Aber nicht ohne Gemüse!
Folglich kochte ich heute einen Rindergulasch-Gemüsetopf ;-)
gewaschen und geschnippelt.
In Ermangelung einer großen Pfanne brate ich Fleisch immer gleich im Topf an. Das funktioniert, weil er einen großen Durchmesser hat und dabei flach ist - insofern einer Pfanne bezüglich Funktionalität ähnlich ist.
Also Öl in den Topf, das Fleisch gepfeffert, rein damit! Dann Zwiebeln, Lorbeer usw. dazu und alles kräftig durchbraten lassen. Gelegentlich umgerührt. Dran gedacht, zwei Peperoni (entkernt!) klein geschnitten mit in den Topf zu tun. Nicht mehr, sonst wird es zu scharf - und man möchte ja auch noch den anderen Zutaten hinterher schmecken können...
Während dessen zwei sehr große und knackige rote Paprikaschoten zerkleinert, die das Gemüse dann komplettiert haben:


Folglich kochte ich heute einen Rindergulasch-Gemüsetopf ;-)
- gut 500 g Rindfleisch (alles, was an der Fleischtheke vorrätig war!)
- mehrere klein geschnippelte Schalotten
- ein klitzekleines bisschen Ingwerwurzel, auch zerkleinert
- ein paar Lorbeerblätter
- etwas italienisches Kräutergewürz, heute speziell wegen der getrockneten Knoblauchstückchen (vergessen, Knoblauch einzukaufen)
- eine Zucchini (es widerstrebt mir, den italienischen Plural hier im deutschen Singular zu missbrauchen)
- zwei Tomaten
gewaschen und geschnippelt.
In Ermangelung einer großen Pfanne brate ich Fleisch immer gleich im Topf an. Das funktioniert, weil er einen großen Durchmesser hat und dabei flach ist - insofern einer Pfanne bezüglich Funktionalität ähnlich ist.
Also Öl in den Topf, das Fleisch gepfeffert, rein damit! Dann Zwiebeln, Lorbeer usw. dazu und alles kräftig durchbraten lassen. Gelegentlich umgerührt. Dran gedacht, zwei Peperoni (entkernt!) klein geschnitten mit in den Topf zu tun. Nicht mehr, sonst wird es zu scharf - und man möchte ja auch noch den anderen Zutaten hinterher schmecken können...
Während dessen zwei sehr große und knackige rote Paprikaschoten zerkleinert, die das Gemüse dann komplettiert haben:

Als ich das Fleisch mit einen Glas meines Lieblingsrotweins ablöschte, blutete mir fast das Herz. Aber: ein gutes Gericht verlangt erstklassige Zutaten!

Das Gemüse dazu, dann allerhand Gewürze bzw. Gewürzkräuter, unter anderem Oregano, Majoran, ein paar Pfefferkörner, etwas Salz (ich salze immer sparsam, mir schmeckt viel Salz im Essen nicht), mit einem Schuss Wasser aufgefüllt, damit alles knapp bedeckt ist, Deckel drauf und schmurgeln lassen.
Da ich nicht so der große Kartoffel-Fan bin, Reis letztens schon dran gewesen war, ich auf Pasta keinen Appetit hatte, fiel mir Polenta ein. Polenta ist schnell gemacht, wenn man die Mengenverhältnisse kennt. In meinem Falle 125 g Polenta auf 0.5 l Wasser (mit etwas Salz), man kann für den guten Geschmack etwas Butter einrühren. (Das ist natürlich für eine Ein-Personen-Portion viel zu viel, Polenta kann man aber, wenn sie fest geworden ist, prima in Stücke schneiden und zusammen mit dem Essen wieder heiß machen. Oder einfach in Scheiben schneiden und anbraten.)
Da ich nicht so der große Kartoffel-Fan bin, Reis letztens schon dran gewesen war, ich auf Pasta keinen Appetit hatte, fiel mir Polenta ein. Polenta ist schnell gemacht, wenn man die Mengenverhältnisse kennt. In meinem Falle 125 g Polenta auf 0.5 l Wasser (mit etwas Salz), man kann für den guten Geschmack etwas Butter einrühren. (Das ist natürlich für eine Ein-Personen-Portion viel zu viel, Polenta kann man aber, wenn sie fest geworden ist, prima in Stücke schneiden und zusammen mit dem Essen wieder heiß machen. Oder einfach in Scheiben schneiden und anbraten.)
Sonntag, 13. September 2009
Sonnenblumenkernbrot
Wie schon gesagt, das "Pane a filoncini misto farine e girasole" von Nonna Ivana hatte es mir angetan. Bevor ich jetzt von meinem eigenen Experiment erzähle, kommt erst einmal die Übersetzung ihres Rezeptes, ich denke, das ist so in Ordnung.
Aus der Rührschüssel nehmen und mit den Händen arbeiten, bis nichts mehr klebt.
Ein paar Stunden (oder zwei Stunden?) stehen lassen, dann 5 kleine Stangenbrote formen, drei Male diagonal einschneiden, mit etwas Öl und Wasser bestreichen, mit Sonnenblumenkernen bestreuen und abgedeckt mindestens 40 Minuten gehen lassen.
Backen bei 190°C für 10 Minuten, dann verringern auf 165°C für weitere 20 Minuten bei Umluft!
So weit die Übersetzung. Ich vermisse die Stelle, an der der Zucker hinzu gegeben wird, ich denke, er gehört gleich mit ins Mehl, damit die Hefe Nahrung findet.
Morgens beim Einkauf den ganzen R*W*-Supermarkt abgesucht nach Buchweizen. Ergebnis: ganze Körner bei den Spezialitäten aus Russland, dann Buchweizengrütze in der Nähe vom Reis. Buchweizenmehl ist Fehlanzeige, auch bei den Bio-Lebensmitteln nicht zu finden. Ich entscheide mich für Buchweizengrütze, die optisch eine gewisse Ähnlichkeit mit Haferflocken aufweist und auch ähnlich verarbeitet werden kann. (Ich erinnere mich an gekochte Buchweizengrütze mit Milch, Zucker und Rosinen aus meiner Kindheit.)
Beim Telefonat mit meiner Tochter noch getönt: "Hartweizengrieß habe ich ja sowieso immer im Hause!" Beim Heraussuchen der Zutaten dann erstaunt festgestellt, dass dieses offensichtlich nicht stimmt. An dieser Stelle nun aufzugeben ist allerdings nicht meine Art. Was habe ich eigentlich in meinen Schränken? Polenta! Ein gewisser Herr hat ja zeitweise meine Mutter regelrecht mit diesesm Erzeugnis "überschüttet", so dass sie mir einiges abgegeben hatte. Es handelt sich hierbei um sogenannte "Instant-Polenta", die nur ca. 15 Minuten Kochzeit benötigt (wenn man sie wie vorgesehen zu einem Brei oder einer festen Masse kocht). Egal, Polenta sieht einfach aus wie feiner Grieß und soll angeblich sehr gesund sein.
Ich hatte also bei diesem Rezept aus "gemischtem Mehl" bereits zwei Ersetzungen! Ob das wohl gut gehen würde? Und ob!
Ansonsten habe ich alles streng nach Anweisung befolgt, allerdings in den Teig vor dem Formen der kleinen Brote noch eine Handvoll Sonnenblumenkerne hinein geknetet, einfach deshalb, weil ich Sonnenblumenkerne gern mag und tatsächlich einen reichlichen Vorrat davon habe.
Mein Ofen ist kein Umluftofen und braucht auch ansonsten etwas länger, also habe ich die Backtemperaturen angehoben für die ersten 15 Minuten auf 220°C, die restliche Zeit dann 180°C. Über die gesamte Backzeit kann ich nichts sagen, ich habe einfach hin und wieder mal in den Ofen geschaut.

- 150 g Hartweizengrieß
- 100 g Buchweizenmehl
- 250 g Weizenmehl
- 1 Würfel Hefe
- 1 TL Zucker
- 2 TL feines Salz
- lauwarmes Wasser, ca. 270 - 290 ml
- 3 EL Sonnenblumenkerne
Aus der Rührschüssel nehmen und mit den Händen arbeiten, bis nichts mehr klebt.
Ein paar Stunden (oder zwei Stunden?) stehen lassen, dann 5 kleine Stangenbrote formen, drei Male diagonal einschneiden, mit etwas Öl und Wasser bestreichen, mit Sonnenblumenkernen bestreuen und abgedeckt mindestens 40 Minuten gehen lassen.
Backen bei 190°C für 10 Minuten, dann verringern auf 165°C für weitere 20 Minuten bei Umluft!
So weit die Übersetzung. Ich vermisse die Stelle, an der der Zucker hinzu gegeben wird, ich denke, er gehört gleich mit ins Mehl, damit die Hefe Nahrung findet.
Morgens beim Einkauf den ganzen R*W*-Supermarkt abgesucht nach Buchweizen. Ergebnis: ganze Körner bei den Spezialitäten aus Russland, dann Buchweizengrütze in der Nähe vom Reis. Buchweizenmehl ist Fehlanzeige, auch bei den Bio-Lebensmitteln nicht zu finden. Ich entscheide mich für Buchweizengrütze, die optisch eine gewisse Ähnlichkeit mit Haferflocken aufweist und auch ähnlich verarbeitet werden kann. (Ich erinnere mich an gekochte Buchweizengrütze mit Milch, Zucker und Rosinen aus meiner Kindheit.)
Beim Telefonat mit meiner Tochter noch getönt: "Hartweizengrieß habe ich ja sowieso immer im Hause!" Beim Heraussuchen der Zutaten dann erstaunt festgestellt, dass dieses offensichtlich nicht stimmt. An dieser Stelle nun aufzugeben ist allerdings nicht meine Art. Was habe ich eigentlich in meinen Schränken? Polenta! Ein gewisser Herr hat ja zeitweise meine Mutter regelrecht mit diesesm Erzeugnis "überschüttet", so dass sie mir einiges abgegeben hatte. Es handelt sich hierbei um sogenannte "Instant-Polenta", die nur ca. 15 Minuten Kochzeit benötigt (wenn man sie wie vorgesehen zu einem Brei oder einer festen Masse kocht). Egal, Polenta sieht einfach aus wie feiner Grieß und soll angeblich sehr gesund sein.
Ich hatte also bei diesem Rezept aus "gemischtem Mehl" bereits zwei Ersetzungen! Ob das wohl gut gehen würde? Und ob!
Ansonsten habe ich alles streng nach Anweisung befolgt, allerdings in den Teig vor dem Formen der kleinen Brote noch eine Handvoll Sonnenblumenkerne hinein geknetet, einfach deshalb, weil ich Sonnenblumenkerne gern mag und tatsächlich einen reichlichen Vorrat davon habe.
Mein Ofen ist kein Umluftofen und braucht auch ansonsten etwas länger, also habe ich die Backtemperaturen angehoben für die ersten 15 Minuten auf 220°C, die restliche Zeit dann 180°C. Über die gesamte Backzeit kann ich nichts sagen, ich habe einfach hin und wieder mal in den Ofen geschaut.

Das erste kleine Brot ist inzwischen verputzt, es schmeckt lecker, ist mürbe ohne zu zerkrümeln und hat einen angenehm kernigen Biss.
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