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Donnerstag, 5. Dezember 2024

Marzipan-Plätzchen

MIT UPDATE UNTENDRUNTER

Der originale Urheber ist mir nicht bekannt, es stammt aus den Tiefen von Facebook, von einer dieser Seiten, die mit Rezepten und guten Tipps so um sich werfen.

Da ich aber jede Menge Anmerkungen einfüge, verändere ich gerade auch das Rezept.

Kurzbeschreibung: Schnell gebackene Kekse mit Marzipan, Zimt und Mandeln für weihnachtliche Genussmomente.

Zutaten (für ca. 25 Stück):

  • 200 g Marzipanrohmasse 
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 80 g Puderzucker
  • 100 g Mehl
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 1 TL Zimt
  • 1 EL Bittermandelaroma
  • 2 EL Mandelblättchen

Anmerkung zum Bittermandelaroma: 1 EL scheint mir etwas zu viel zu sein, ich habe drei Spritzer aus dem Röhrchen genommen. Ausprobieren!

Zubereitung:

Ofen vorheizen: Auf 175 °C Ober-/Unterhitze oder 155 °C Umluft stellen. - Dieser Schritt entfällt bei mir. Mein neuer Backofen heizt schnell genug auf, ich habe bei 160°C Umluft 15 Minuten gebacken. Also hier ebenfalls ausprobieren.

Ei trennen, Eiweiß zu Schnee schlagen.
Puderzucker, Mehl, Mandeln, Zimt, Salz, Bittermandelaroma, Eiweiß und Marzipanrohmasse zu einem glatten Teig kneten.

Noch eine Anmerkung: In meinem Vorrat waren keine 200 g Marzipanrohmasse, sondern nur 150 g. Ich habe einfach einen extra Klecks weiche Butter in den Teig gegeben. Hat super funktioniert.

Plätzchen formen: Ca. 25 kleine Kugeln aus dem Teig rollen. Mit leicht feuchten Händen arbeiten, da der Teig klebrig sein kann. - Ich scheine eine Grobmotorikerin zu sein und meine Kugeln deshalb etwas größer, neunzehn sind es geworden.

(Der Umluft-Backofen hat den Vorteil, dass es vollkommen egal ist, wo ich das Backblech einschiebe oder ob ich eine zweite Etage belege. Es ist so ein extra Komfort.)

Bestreichen: Eigelb verquirlen, Kugeln damit bepinseln und mit Mandelblättchen bestreuen. - Diese Ei-und-Mandel-Sache funktioniert zwar, gefällt mir aber nicht so gut.

Dekorieren: Abgekühlte Plätzchen nach Belieben mit Puderzucker bestäuben oder zur Hälfte in geschmolzene Schokolade tauchen. - Wer's braucht...

Bei einem neuen Versuch werde ich Form und Deko wohl ändern, damit das Gebäck optisch ansprechender wird. Geschmacklich ist es vollkommen in Ordnung und lecker.


Update 11.12.2024
Die Mandelplätzchen ergaben heute ein perfektes Duo zusammen mit der Linzer Torte. Diese benötigt nämlich zwei Eigelb. Somit bekamen die Mandelkekse zwei Eiweiß. Außerdem natürlich 200 g Marzipanrohmasse, die mittlerweile eingekauft war.

Die Kugeln habe ich mit einem Teelöffel und etwas Milch plattgedrückt, so dass Platz für die Mandeln war, ohne herunter zu fallen. Gefällt mir besser als die "bestreichen mit Eigelb"-Variante.

Guten Appetit!

(Geschmackstest bestanden.)

Donnerstag, 31. Dezember 2015

Linzer Torte

Früher gab es gewisse Weihnachts-Standardkuchen in meiner Herkunftsfamilie. Vollumfänglich konnte sich diese Tradition nicht halten, einfach deshalb, weil wir früher (Mutter, Vater, Bruder, ich) einfach mehr und regelmäßig Kuchen gefuttert haben.

Nun sind meine Nachkömmlinge ausgeflogen, Mutter backt nicht mehr (wird also zum willigen Opfer), ich darf keinen Süßkram essen... da bleibt irgendwie nicht mehr viel, zumal dann auch noch auf gewisse Unverträglichkeiten (Nüsse!) geachtet werden muss.

In diesem Jahr packte mich allerdings am Heiligen Abend (kein Familienprogramm, das setzte einen Tag später ein - und war auch sehr gut so!) die Backwut...

Die kluge Frau plant allerdings vor.

Tagelang hatte ich meine Rezepte durchforstet und das Rezept für die Linzer Torte nicht finden können... Da ich allerdings derzeit häufig bei meiner Mutter bin, war guter Rat in Reichweite.

Hier das Rezept:
  • 200 g Mehl
  • 200 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 200 g geriebene Mandeln
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise gemahlene Nelken
  • 2 Eigelb
  • Zum Füllen ca. 200 g Marmelade
Alle Zutaten (bis auf die Marmelade natürlich) in eine Schüssel geben und gut verkneten. Ruhen lassen. Dann ausrollen - sagt das Rezept. Ich drücke einfach 2/3 von dem Teig in die Form, so dass es einen gleichmäßigen Boden und einen Rand gibt. Dann wird die Marmelade (nach meiner Meinung muss es unbedingt Aprikosenmarmelade sein) auf dem Boden verteilt. Aus dem verbliebenen Teig kann man ein Gitter basteln (ich) oder einfach kleine Klümpchen (Mutter früher) auf dem Kuchen verteilen.

Das Kunstwerk kommt dann in den Ofen auf die untere Schiebeleiste, braucht 200°C für ca. 40 Minuten - oder mehr, je nach Ofen.

Foto: So kam er in meinen Ofen. Ein Nachher-Bild entfällt leider.