Zwangsweise und krankheitshalber zu viel fernsehen führt zu Gelüsten.
Hier: eine besondere Gemüsesuppe. Es geht mir übrigens nicht darum, ein spezielles Rezept nachzukochen, meistens bekomme ich einfach Inspirationen...
(Aber... da denkt man, vielleicht ist man ja fast gesund - und dann
strengt das bisschen Gemüseputzen und Aufräumen so unglaublich an... Wie schön, dass ich mir für jeden Tag nur eine einzige Aufgabe vornehme.)
Was ich eingekauft habe:
Fünf Karotten, eine Süßkartoffel, eine halbe Sellerieknolle, eine Packung mit 250 g Pastinaken, eine Schachtel Kresse. Kartoffeln und eine Packung Sahne hatte ich im Vorrat.
Ausgepackt sieht das Ganze dann so aus:
Ich hätte gern noch Rote Bete dazu genommen, aber die gibt es hier nur als Packung mit drei eingeschweißten kleinen Knollen... Problem ist ja immer, dass bei einer gewissen Diversität eine zu große Menge des Endproduktes dabei herauskommt. (Ich hätte vielleicht weniger Karotten nehmen können, dann hätte die Suppe nicht das Aussehen von Kürbis bekommen...)
Jedenfalls habe ich alles ordnungsgemäß geschält, geputzt und geschnippelt...
... dann meinen größten Topf genommen (damit beim Umrühren nicht die Hälfte außenbords gerät), etwas Olivenöl heiß gemacht und das Gemüse (außer den Kartoffeln!) darin angeröstet.
Die Kartoffeln dann dazu gegeben und mit so viel Brühe aufgefüllt, dass das Gemüse knapp bedeckt war. Pfeffer und Salz, Muskatnuss und einen Teelöffel rote Currypaste dazu...
... alles gut umgerührt, Deckel drauf, so lange kochen lassen, bis alles schön weich war.
Am Ende meinen Pürierstab genommen und alles zu einer cremigen Suppe verarbeitet, dabei die Sahne untergerührt. Aufgefüllt, ein wenig Kresse draufgestreut... und mit Heißhunger draufgestürzt!
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Sonntag, 19. Februar 2017
Sonntag, 12. April 2015
Rohkostsalat
Wurzeln (Karotten, Möhren - egal, wie Ihr sie nennen mögt) werden hier meist in 500 g-Packungen verkauft. Single-Haushaltsluxusproblem: mehr als zwei Mahlzeiten mit Wurzelgemüse fangen an, mich zu nerven. Sie sind tagelang im Kühlschrank haltbar und gucken mich bei jeder Türöffnung vorwurfsvoll an:
Wir sind gesund! Wir sind lecker! Iss uns!
Rohkost wäre da eine Option, und Apfel-Wurzel-Rohkost ist nicht unlecker... zur besseren Vermeidung vom Anlaufen der Äpfel kenne ich nur Zitronensaft. Ach ja: Äpfel und Zitronen habe ich gerade vorrätig. Aber nur Zitrone? Bisschen sauer und laaaaangweilig.
Zusätzlich habe ich einen Kopf Eisbergsalat eingekauft - Rucola wäre mir lieber gewesen, ist aber hier im Moment nur schwer zu bekommen, außerdem verdirbt er schnell, so bald die Verpackung geöffnet ist. (Schon wieder dieses Single-Problem!) Okay, Eisbergsalat hat einen leicht süßlichen Geschmack und müsste mit Apfel-Wurzel-Raspeln harmonieren...
Äpfel und Wurzeln sind schnell geschält, die Zitrone ausgepresst. Ich habe eine sehr gute Küchenmaschine mit viel Zubehör, so dass die Rohkost schnell grob geraspelt war.
Jetzt das eigentlich Besondere an meinem Rezept:
mit einem Schneebesen zu einem Dressing geschlagen.
Der Einfachheit halber gebe ich das Geraspelte direkt hinein und rühre es kräftig durch.
Ein Teil des Eisbergsalates wird in grobe Streifen geschnitten und bildet die Basis, darauf kommt eine Menge Rohkost, der Rest (es ist natürlich für eine Person zu viel) verschwindet gut abgedeckt im Kühlschrank und ist auch am nächsten Tag noch lecker!
Wir sind gesund! Wir sind lecker! Iss uns!
Rohkost wäre da eine Option, und Apfel-Wurzel-Rohkost ist nicht unlecker... zur besseren Vermeidung vom Anlaufen der Äpfel kenne ich nur Zitronensaft. Ach ja: Äpfel und Zitronen habe ich gerade vorrätig. Aber nur Zitrone? Bisschen sauer und laaaaangweilig.
Zusätzlich habe ich einen Kopf Eisbergsalat eingekauft - Rucola wäre mir lieber gewesen, ist aber hier im Moment nur schwer zu bekommen, außerdem verdirbt er schnell, so bald die Verpackung geöffnet ist. (Schon wieder dieses Single-Problem!) Okay, Eisbergsalat hat einen leicht süßlichen Geschmack und müsste mit Apfel-Wurzel-Raspeln harmonieren...
Äpfel und Wurzeln sind schnell geschält, die Zitrone ausgepresst. Ich habe eine sehr gute Küchenmaschine mit viel Zubehör, so dass die Rohkost schnell grob geraspelt war.
Jetzt das eigentlich Besondere an meinem Rezept:
- Der Saft einer Zitrone wird mit
- zwei Eßlöffeln "condimento balsamico" (eine Mischung weißer Balsamico mit Traubensaft)
- und zwei Eßlöffeln Öl, aromatisiert mit Zitrone und Thymian
- sowie reichlich buntem Pfeffer aus der Mühle
mit einem Schneebesen zu einem Dressing geschlagen.
Der Einfachheit halber gebe ich das Geraspelte direkt hinein und rühre es kräftig durch.
Ein Teil des Eisbergsalates wird in grobe Streifen geschnitten und bildet die Basis, darauf kommt eine Menge Rohkost, der Rest (es ist natürlich für eine Person zu viel) verschwindet gut abgedeckt im Kühlschrank und ist auch am nächsten Tag noch lecker!
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