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Samstag, 10. Dezember 2022

Reistopf serbische Art

Vor einiger Zeit suchte ich meine alten Rezeptbestände durch nach einem Gericht, das sättigt, ohne zu schwer zu sein, dazu gut vorzubereiten war für den nächsten Tag. Da fiel mir eine Rezeptkarte in die Hände, die ich als ganz junge Frau angefertigt hatte (da war meine Handschrift noch unverbraucht).

Zutaten für zwei Personen:

  • 200 g Rindfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 150 g Reis
  • je 1 grüne und rote Paprikaschote
  • 1 EL Tomatenmark
  • Salz
  • Majoran
  • Pfeffer
  • Paprikapulver

Zubereitung:

Das Rindfleisch in kleine Würfel schneiden und in heißem Öl von allen Seiten anbraten. Die Zwiebeln und die Paprikaschoten ebenfalls kleinschneiden, mit dem Reis zugeben und kurze Zeit abrösten. Gewürze und Tomatenmark zugeben, mit Wasser auffüllen, kochen lassen, evtl. nochmals Wasser zugeben.

Ich bin sicher, dass ich die doppelte Menge zubereitet und noch ein paar Chiliflocken zugegeben hatte, aber wirklich nicht zu viele, das Gericht sollte nur gut gewürzt und ausdrücklich nicht scharf sein.

Es ist simpel, hat allen Essern gemundet und wird sicherlich nun endlich Einzug in mein Repertoire halten, ich liebe Eintopfgerichte.

Montag, 10. Mai 2021

Kartoffel-Kokos-Suppe

Ich bekomme ja jeden Sonntag Carolas Newsletter (www.planet-alltag.de) und lese gespannt und interessiert ihre Rezepte. Nie (!) koche ich irgendwas 1:1 nach, aber ich fühle mich immer wieder ermutigt, neue Kombinationen auszuprobieren...

Heute also Kokos-Kartoffelsuppe mit Mais, Paprika und Knoblauch, obendrauf frisch gehackte Petersilie.

Und es war lecker! Ich sollte öfter mutig sein. 

Samstag, 25. April 2020

Gefüllte Paprika

Die beiden roten Paprikaschoten aus der Rewe-Lieferung fielen ganz besonders gut aus, viel zu schade zum Zerschnippeln... Ich habe in meinem Leben schon Unmengen von Paprika verarbeitet, aber noch nie gefüllte Paprikaschoten in meinen Ofen geschoben. Also bin ich beim Chefkoch auf die Suche gegangen und habe dann doch alles ein wenig abgewandelt. (Wie es so meine Art ist.)

Für die Füllung:
  • 250 g Rinderhack
  • 1 kleine oder eine halbe große gewürfelte Zwiebel
  • 1 gehackte Knoblauchzehe
  • 1 TL Senf 
  • 1 Ei
  • 2 gut gehäufte TL Dinkelvollkornmehl
  • 1 gehäufter TL getrockneter Majoran
  • 1 reichlicher halber TL Paprikapulver, scharf
  • Salz, Pfeffer

Für die Soße:
  • ganz wenig Öl
  • 1 kleine oder eine halbe große gewürfelte Zwiebel
  • 1 gehackte Knoblauchzehe
  • 1 reichlicher TL getrockneter Thymian
  • 1 reichlicher EL Tomatenmark
  • 2 TL gekörnte Gemüsebrühe
  • 1 Prise Zucker

Die Soße habe ich direkt in der Auflaufform angesetzt, also auf die Herdplatte gestellt, während der Ofen vorheizte: In ganz wenig Olivenöl Zwiebel und Knoblauch angeschwitzt, dann die weiteren Zutaten hinzugefügt und mit einem Schuss Wasser abgelöscht.

Die gefüllten Paprikaschoten in die Soße gesetzt und zugedeckt in den Ofen geschoben... 220°C so lange, bis alles fertig aussah. (Hausfrau kocht nach Gefühl.)

Fast vergessen: Die Soße habe ich ein wenig angedickt mit 2 TL in Wasser gelöster Stärke.

Reis, in diesem Falle Vollwertreis, gekocht und serviert... Das Ergebnis war sehr, sehr lecker.


Zur Erinnerung: Dieses Rezept ist für ZWEI Paprikaschoten gedacht.

Samstag, 17. November 2018

Kleine Hähnchenbrustfilets in gemüsiger Tomatensoße.

Kleine Hähnchenbrustfilets (oder größere kleingeschnitten) werden mit einer gewürfelten Zwiebel angebraten, dazu kommen dann zwei in kleine Teile geschnittene Paprikaschoten und alles, was die Küche noch an herumliegendem Gemüse hergibt. In meinem Falle noch etwas Stangensellerie. Das Ganze wird aufgefüllt mit einem Paket "Pizzatomaten" im eigenen Saft und gewürzt mit ein paar Chiliflocken. Nicht zu viele nehmen, es soll nicht einfach nur scharf werden! Binden kann man das Ganze gut mit etwas Frischkäse.

Obendrauf seht Ihr Kresse, ich mag sie sehr gern, aber Petersilie oder Basilikum würden auch dazu schmecken.

Sonntag, 28. Oktober 2018

Fruchtig-scharfes Gulasch mit Polenta

Bevor ich vergesse, wie ich es gemacht habe... Eigentlich hatte ich nur 500 g Fleisch eingekauft und ansonsten Reste aus Kühlschrank/Küche verarbeitet.


Zwei Zwiebeln geschält und geschnippelt.
Zwei Knoblauchzehen und ein großes Stück Ingwer dito.

Das zusammen mit dem Fleisch und drei Lorbeerblättern in Kokosöl scharf angebraten. Pfeffer und Salz nicht vergessen!

Inzwischen im Kochtopf gesammelt:

Drei Gewürzgurken.
Einige grüne Peperoni (Rest aus dem Glas).
Zwei rote Paprikaschoten.

Alles geschnippelt und rein.

Den Inhalt der Pfanne nebst abgelöschtem Bratensatz in den Kochtopf gekippt und auf den Herd gestellt...

Eine Handvoll kleiner Tomaten gewaschen und rein...

Immer schön umgerührt.

Im Kühlschrank stand noch ein offenes Päckchen mit gestückelten Tomaten im eigenen Saft - dazugekippt.

Alles fein umgerührt, Deckel drauf und einige Zeit schmurgeln lassen. Am Ende war das Fleisch zart und die Soße eingekocht, wunderbar.

Und weil das alles schön scharf war, fand ich dazu eher neutrale Polenta gerade richtig.


Montag, 22. Oktober 2018

Kartoffeln mit Paprikagemüse und Rührei

Kartoffeln und Rührei sind nun nicht so ungewöhnlich. Eher das Gemüse, das ich eben zusammengebrutzelt habe:

Eine Zwiebel geschnippelt.
Zwei Knoblauchzehen kleingehackt.
Ein großes Stück Ingwerwurzel geschält und zerkleinert.
Alles in eine große Pfanne mit heißem Öl geschubst, brutzeln lassen und immer mal gewendet.

Zwei Paprikaschoten geputzt und in Streifen geschnitten. Ab in die Pfanne damit.
Zwei Hände voll kleiner Tomaten gewaschen und ebenfalls in die Pfanne.
Pfeffer und Salz dazu.
Aus einem Paket mit gehackten Tomaten in passierter Tomate einen großen Schubs dazu gegeben, alles durchgerührt und schmurgeln lassen...

Mit ein paar Basilikumblättern angerichtet... Guten Appetit!


Update: Dieses Paprikagemüse schmeckt auch sehr gut zu Fischstäbchen!

Sonntag, 31. Juli 2016

One-Pot-Pasta

Die "One-Pot-Pasta" ist vielleicht eine Modeerscheinung.

Auf jeden Fall ist sie enorm praktisch:

Man nehme irgendein Gemüse (Morrüben, Zwiebeln, Paprika, Tomaten, Lauch - was der Kühlschrank so hergibt), schmurgele es in etwas Öl an, gebe die bevorzugten Gewürze dazu, lasse alles gut durchschmoren. Danach gebe man die gewünschte Menge Pasta hinzu, fülle mit Brühe auf.

Deckel drauf und eine halbe Stunde köcheln lassen. Voilà!

Bei mir heute:
Paprika, Tomate, Zwiebel - alles kleinst geschnippelt.
Etwas Olivenöl.
Eine getrocknete Tomate (Achtung! Sehr salzig, nicht mehr salzen!)
Etwas "Arrabbiata-Gewürz" (Betonung auf ETWAS)
Einen reichlichen Eßlöffel Tomatenmark.
Fusili.
Brühe.

Passt alles in die Pfanne.

Drauf: Parmesan und Basilikum.



Die Tochter hatte mich mit einer asiatischen Variante verwöhnt. Das Rezept habe ich mitgenommen, aber noch nicht nachgekocht, weil mir noch ein paar Zutaten fehlen...

Freitag, 22. Januar 2016

Hähnchenpfanne mit Gnocchi

Ich fand bei "Essen und Trinken" das hier als Anregung:

Schupfnudel-Hähnchen-Pfanne

Erstmal nachgeguckt, was Schupfnudeln überhaupt sind... okay, im Wesentlichen eine Art Gnocchi. Die gibt es hier im Supermarkt im Kühlregal und schmecken mir auch ganz gut. Bisher habe ich sie hauptsächlich mit Tomate und Parmesan verzehrt, als schnelles Abendessen.

In Kleinigkeiten habe ich das Originalgericht abgewandelt, ich weiß inzwischen, dass mir ein Becher Sahne im Essen erstens zu fett ist (wobei mein bevorzugter Frischkäse auch fett, jedoch besser dosierbar ist) und das Ganze viel zu dünnflüssig macht.

Die Frühlingszwiebeln habe ich komplett mit geschmort, denn ich habe noch reichlich Rucola im Kühlschrank, den ich gerne kleingehackt über allerlei Essen gebe, anstatt Petersilie zum Beispiel. (Hier wird Rucola in Schachteln verkauft, deren Inhalt ich allein kaum vernichten kann, bevor er schlecht wird, also kommt er über alles drüber und in alles hinein, was ich so fabriziere.)

Ach übrigens: Kein Paprikapulver bei mir. Einfach, weil ich immer vergesse, es einzukaufen.

Das waren schon meine Änderungen. Hier also das Ganze:

Zwei Hähnchenbrustfilets, eine rote Paprika, ein Bund Frühlingszwiebeln sowie eine Packung Gnocchi gehen ihrer Verarbeitung entgegen.

Dazu kommt etwas Olivenöl zum Anbraten, etwas Pfeffer und Salz aus der Mühle und meine Allzweck-Koch-Wunderwaffe Instant-Gemüsebrühe.


Bevor die Töpfe heiß werden, bereite ich immer alles vor... hier sind also Frühlingszwiebeln, Paprika und das Hähnchenfleisch klein geschnippelt. (Achtung: Fleisch immer auf einem Extrabrett schneiden und sofort heiß abwaschen!)


Das Öl erhitzen und das gepfefferte Fleisch in Topf oder Pfanne geben, Hitze reduzieren, sonst klebt das Fleisch gerne mal fest.


Nach ein paar Minuten kommt die Paprika dazu. Umrühren.


Vor lauter Dampf kann man kaum etwas sehen. Jedenfalls jetzt einen gehäuften Eßlöffel Brühepulver dazu tun. Gut verrühren.


Als nächstes kommen dann die Frühlingszwiebelröllchen dazu. Und es dampft weiter.


Bevor das Gemenge nun anbrennt, einfach mit einem kleinen Becher Wasser ablöschen. Dampft natürlich schon wieder. Gut durchrühren und ein paar Minuten schmurgeln lassen.


Nun kommt mein (wie oben geschrieben) statt der Sahne bevorzugter Frischkäse ins Essen. Menge ganz nach Belieben und Gefühl. Auf jeden Fall wird das Ganze jetzt schön cremig.


Die mittlerweile gegarten und abgegossenen Gnocchi werden hinzugefügt...


... und langsam untergerührt.


Das sieht nun schon sehr lecker aus und kann umgehend aufgefüllt werden!


Der gehackte Rucola kommt nun noch drüber (ich liebe Rucola!)... und es kann gegessen werden.


Diese Menge reicht für zwei oder drei Portionen. Ich habe also mindestens noch morgen ein leckeres Essen...

Buon Appetito!

Update August 2016:
Schmeckt noch leckerer mit Putengeschnetzeltem, mit mehr roter Paprika, ohne anderes Gemüse außer Frühlingszwiebeln, mit Paprikapulver, die Soße abrunden mit einem halben Becher Schmand. Also alles fast beliebig variierbar.

Samstag, 31. Januar 2015

Rindergulasch mit viel Gemüse und Polenta

Ich bin nicht so der große Fleischesser, aber wenn mein Körper sagt: "Fleisch!" und ich alle möglichen und unmöglichen Fleischgerichte halluziniere, wird es Zeit; ganz ungewöhnlich dabei, dass es schon zum zweiten Male innerhalb einer Woche passiert. Egal, ich scheine es zu brauchen. Aber nicht ohne Gemüse!

Folglich kochte ich heute einen Rindergulasch-Gemüsetopf ;-)

  • gut 500 g Rindfleisch (alles, was an der Fleischtheke vorrätig war!)
  • mehrere klein geschnippelte Schalotten
  • ein klitzekleines bisschen Ingwerwurzel, auch zerkleinert
  • ein paar Lorbeerblätter
  • etwas italienisches Kräutergewürz, heute speziell wegen der getrockneten Knoblauchstückchen (vergessen, Knoblauch einzukaufen)




  • eine Zucchini (es widerstrebt mir, den italienischen Plural hier im deutschen Singular zu missbrauchen)
  • zwei Tomaten

gewaschen und geschnippelt.

In Ermangelung einer großen Pfanne brate ich Fleisch immer gleich im Topf an. Das funktioniert, weil er einen großen Durchmesser hat und dabei flach ist - insofern einer Pfanne bezüglich Funktionalität ähnlich ist.

Also Öl in den Topf, das Fleisch gepfeffert, rein damit! Dann Zwiebeln, Lorbeer usw. dazu und alles kräftig durchbraten lassen. Gelegentlich umgerührt. Dran gedacht, zwei Peperoni (entkernt!) klein geschnitten mit in den Topf zu tun. Nicht mehr, sonst wird es zu scharf - und man möchte ja auch noch den anderen Zutaten hinterher schmecken können...

Während dessen zwei sehr große und knackige rote Paprikaschoten zerkleinert, die das Gemüse dann komplettiert haben:



Als ich das Fleisch mit einen Glas meines Lieblingsrotweins ablöschte, blutete mir fast das Herz. Aber: ein gutes Gericht verlangt erstklassige Zutaten!



Das Gemüse dazu, dann allerhand Gewürze bzw. Gewürzkräuter, unter anderem Oregano, Majoran, ein paar Pfefferkörner, etwas Salz (ich salze immer sparsam, mir schmeckt viel Salz im Essen nicht), mit einem Schuss Wasser aufgefüllt, damit alles knapp bedeckt ist, Deckel drauf und schmurgeln lassen.


Da ich nicht so der große Kartoffel-Fan bin, Reis letztens schon dran gewesen war, ich auf Pasta keinen Appetit hatte, fiel mir Polenta ein. Polenta ist schnell gemacht, wenn man die Mengenverhältnisse kennt. In meinem Falle 125 g Polenta auf 0.5 l Wasser (mit etwas Salz), man kann für den guten Geschmack etwas Butter einrühren. (Das ist natürlich für eine Ein-Personen-Portion viel zu viel, Polenta kann man aber, wenn sie fest geworden ist, prima in Stücke schneiden und zusammen mit dem Essen wieder heiß machen. Oder einfach in Scheiben schneiden und anbraten.)

Bratwurst-Gemüsepfanne mit Reis

Das liest sich abenteuerlich, zugegeben.

Zwei feine Bratwürste in Öl scharf angebraten, dazu dann ein paar klein geschnittene Zwiebeln und allerlei von diesen sogenannten "Snack-Paprika"-Schoten (die immer noch original verpackt im Kühlschrank lagerten und allmählich mal weg mussten), kleingeschnitten natürlich. Alles gut in der Pfanne mischen und ein paar Minuten durchbraten. Zwei Peperoni aus dem Glas (was auch so im Kühli vor sich hin dümpelt) entkernt und klein geschnipselt, rein in die Pfanne... ein bisschen von meinem italienischen Kräutergewürz reingerührt, dann ein Paket passierte Tomate drüber gekippt. Alles um die Bratwürste herum vermischt, Deckel auf die Pfanne gepackt und vor sich hin schmurgeln gelassen.

Reis gekocht, abgegossen... aufgefüllt.

Das reichte für zwei Portionen. Also den restlichen Reis zu dem restlichen Kram in die Pfanne gegeben, am nächsten Tag nochmal aufgebraten. Ergebnis: Noch viel leckerer als am Vortage!

Foto gibt es nicht. Der Grund: Das Gericht schmeckt zwar phantastisch, sieht aber nicht wirklich fotogen aus.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Zierpflanze mit essbaren Früchten

Letztens stand ich bei REWE und suchte nach einer Pflanze für herbstliches Ambiente. Ein  Blumentopf stand vereinsamt zwischen lauter gefärbten Orchideen und guckte mich an... ich reflektiere ja immer sehr auf einsame und traurige Topfpflanzen:


Erst zu Hause, als ich das Plastikkärtchen mit der Pflegeanweisung herausnahm, hatte ich dann gelesen: "Snack-Paprika, zum Verzehr geeignet - Achtung, sehr scharf!"

Da habe ich also zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen... kann meine Herbstdeko auch noch essen!