Montag, 18. Dezember 2017

Spekulatius-Gugelhupf

Nach langer Zeit habe ich mal wieder ein neues Backrezept ausprobiert, nämlich den "Spekulatius-Gugelhupf", Originalrezept von hier.

Allerdings habe ich zwei Dinge ändern müssen.

Es ist ein Eigelb mehr drin als vorgesehen, denn für ein anderes Rezept brauchte ich noch ein Eiweiß...

Ich hatte vergessen, Lebkuchengewürz einzukaufen und habe ein paar mehr zerbröselte Spekulatius verarbeitet.


Gugelhupf (eigentlich sagen wir hier dazu "Puffer") gibt es - bedingt durch die Größe der Backform(en) bei mir immer im Doppelpack.

Eine Premiere also. Geschmackstest steht noch aus, diese wandern morgen in den Frost und gehören zum Weihnachtsvorrat "für alle Fälle."

Sonntag, 10. Dezember 2017

Salat mit Orangen und Honig-Senf-Dressing

Mir war nach einem neuen Dressing.

Chefkoch gab mir als erstes Suchergebnis aus:

  • 50 ml Olivenöl
  • 20 ml Balsamico
  • 2 TL Dijon-Senf
  • 2 TL flüssiger Honig
  • Salz, Pfeffer, Chili
Ich habe nach Recherche die ml umgerechnet à 1 EL pro ml.
Den Dijon-Sef habe ich ausgetauscht in "Senf nach alter Art" mit ganzen Senfkörnern und Weißwein.

Alles in eine hohe Schüssel getan und mit dem Pürierstab zu einem Dressing verarbeitet.

Nun den Salat in eine Schale getan:

  • Reichlich Rucola
  • 8 kleine Bällchen Mozzarella
  • eine Handnvoll kleine Tomaten, halbiert
  • eine geschälte, zerteilte, in Stücke geschnittene Orange (musste ich unbedingt mal ausprobieren) 
Das komplette Dressing drübergekippt... (Ich liebe viiiiieeeel Dressing!)


 ... und den Salat ein wenig durchgehoben.


Lecker!

Aber das Ganze ist noch verbesserungswürdig, und zwar wie folgt:

  • den Balsamico begrenzen auf 1 EL
  • 1 TL Honig mehr dazu geben
  • Pfeffer etwas sparsamer dosieren
  • Chili weglassen oder nur eine oder zwei Flocken nehmen
  • die Orangen hätten ruhig etwas aromatischer sein können
Insgesamt aber lecker und mal etwas Anderes als die üblichen Salate. Wird in Kürze wiederholt.

Update 13.12.17:

Die Mengen für das Dressing folgendermaßen geändert:
  •  6 EL Olivenöl
  • 1 EL Balscamico
  • 2 gehäufte TL Senf mit Senfkörnern
  • 4 TL flüssiger Honig
  • bisschen Salz, zwei Umdrehungen Pfeffer aus der Mühle, ganz wenig (!!!) getrocknete Chiliflocken
Das Ergebnis war super-super lecker.

Samstag, 9. Dezember 2017

Lieferservice

So ausgekickt, wie ich im Moment bin, wäre ein größerer Einkauf etwas, das meine Kräfte übersteigt. Mein Doc hat mir Schonung ans Herz gelegt. Also der ideale Moment, mich mit dem REWE-Lieferservice zu befassen.

Von Vorteil ist, dass ich das normale REWE-Sortiment gut kenne und zielstrebig meine gewünschten Artikel suchen und zusammenklicken konnte. Nur die lokalen Sonderangebote standen nicht zur Auswahl. (Es scheinen auch bisher nicht alle Märkte mitzumachen, oder wie erklärt sich, dass die Lieferung aus einem dreißig Kilometer entfernten Stadtteil erfolgte?)

Jedenfalls waren außer Lebensmitteln incl. frischem Obst und Gemüse, TK-Gemüse, ein paar Konserven, Dinge aus der Kühltheke etc. pp. auch Großpackungen To-Papier, Taschentücher, Küchenrolle bis hin zu Waschmittel und Staubsaugertüten alles Mögliche dabei.

Lieferung erfolgte innerhalb des bei der Bestellung ausgewählten Zeitfensters durch dhl.

Zahlung war offenbar nur mit Kreditkarte möglich, bei Eingabe meiner IBAN streikte das System ständig. Macht nichts. Rechnung und Info über Kontobelastung erfolgte per Mail ca. 1,5 Stunden nach Auslieferung.


Porree, Bananen und Orangen waren okay bis sehr gut. Einzig Fleisch und Bio-Pasta waren gefroren, konnten also gleich wieder ins Eis. Aber kein Problem für mich. Bei Kaffee sollte man besser genau die Verpackungsgröße ansehen. Fast perfekt also.

Diesen Service werde ich in Zukunft weiterhin nutzen, er bedeutet eine deutliche Entlastung und mehr Komfort für mich.

Mittwoch, 15. November 2017

Schweinebraten wie bei Mama

Tagelang quälte mich ein Appetit auf Schweinebraten!

Ich bin nicht der ganz große Fleischesser, aber bei Heißhunger muss ich dringend nachgeben... Wenn man Portionen single-kompatibel kocht, muss man darauf achten, auch die Fleischstücke adäquat zu kaufen, anderenfalls bleibt nur das Einfrieren.

Klassischer Schweinebraten, wie meine Mutter ihn früher zubereitet hatte:

  • Ein schönes Stück Schweinefleisch von der Theke, da gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.
  • Dann reichlich kleingeschnittene Zwiebeln.
  • Ein paar Lorbeerblätter.
  • Pfeffer, Salz.
  • Fett zum Anbraten. Entweder weißes Pflanzenfett oder Öl. 
  • Wer mag: Gewürzgurken, ein paar getrocknete oder frische Tomaten.
  • Pfefferkörner.

Das Fleisch wird gepfeffert, Salz kommt später hinzu, um das Fleisch nicht auszutrocknen.
Nun wird die Pfanne heiß! Das gepfefferte Fleisch hineinlegen und rundherum anbrutzeln.
Die Zwiebelstücke und Lorbeerblätter hinzugeben und mitschmurgeln lassen.

Ist das Fleisch rundherum lecker-bräunlich, kommt es in einen passenden Kochtopf, die Zwiebeln obendrauf, dann wird die Pfanne mit Wasser abgelöscht, um den braunen Bratensatz mitzunehmen, und alles über das Fleisch gegossen. Logisch, dass der Topf auf dem heißen Herd steht?

Jetzt kommen je nach Geschmack ein paar Gewürzgurken dazu und/oder ein paar Tomaten. Ich habe getrocknete genommen, die sind gleich schon gesalzen - in dem Falle also Vorsicht mit dem Salz! (Pfefferkörner auch an dieser Stelle mit in den Topf geben.)

Ansonsten jetzt Salz dazu, mit Wasser so weit auffüllen, bis das Fleischstück knapp bedeckt ist.
Deckel drauf und mindestens eine Stunde köcheln lassen, gern auch länger.

(An dieser Stelle lasse ich dann das alles abkühlen und mache am nächsten Tag weiter.)

Fleisch herausheben, in Scheiben schneiden. Den Bratenschmorsaft aufkochen... nun kommt's, ganz klassisch und überhaupt nicht "moderne Küche": ein paar Teelöffel Mehl anrühren mit Milch, dann so viel davon in die kochende Soße rühren, bis sie dicklich wird.

Die Fleischscheiben zurück in die Soße geben und alles gut heiß werden lassen bis zum Servieren.

Hmjammmm, wie früher zuhause!

Bio-Chianti aus dem Drogeriemarkt

Ich weiß, ich weiß, ich habe hier lange nichts hinterlassen. Grund ist, dass ich wenig experimentierfreudig war in den letzten Monaten oder bei Experimenten keine besonderen kulinarischen Genüsse hervorzaubern konnte.

Heute mal wieder etwas über Wein. Rotwein, den ich während der dunklen Monate zu bevorzugen scheine.


Unser "Budni"-Drogeriemarkt führt Weine mit dem Bio-Siegel. Den einen oder anderen habe ich in der Vergangenheit probiert, einen Rosé und einen spanischen Merlot-Navarra-irgendwas. Beide konnten mich nicht überzeugen und kamen irgendwie wässrig rüber.

Nun also ein Chianti, der sich als Bio-Wein ausgibt und für einen "normalen Alltagswein" vergleichsweise teuer daherkommt mit Euro 6,99.



Leider kann er mich nicht überzeugen. Ich bin kein Weinkenner, merke aber ja, was mir schmeckt! Er kann nichtmithalten mit den bisher getesteten Weinen von REWE (ein Merlot aus Frankreich, ein Cabernet-Sauvignon aus dem Veneto), die ungefähr für den halben Preis zu haben sind. (Gebe ich das gleiche Geld bei Aldi aus, bekomme ich einen Spitzenwein...)

Wenig Aroma, etwas mehr Halskratzen. Schade.

Sonntag, 19. Februar 2017

Suppe aus allem, was in der Erde wächst

Zwangsweise und krankheitshalber zu viel fernsehen führt zu Gelüsten. Hier: eine besondere Gemüsesuppe. Es geht mir übrigens nicht darum, ein spezielles Rezept nachzukochen, meistens bekomme ich einfach Inspirationen...

(Aber... da denkt man, vielleicht ist man ja fast gesund - und dann strengt das bisschen Gemüseputzen und Aufräumen so unglaublich an... Wie schön, dass ich mir für jeden Tag nur eine einzige Aufgabe vornehme.)

Was ich eingekauft habe:


Fünf Karotten, eine Süßkartoffel, eine halbe Sellerieknolle, eine Packung mit 250 g Pastinaken, eine Schachtel Kresse. Kartoffeln und eine Packung Sahne hatte ich im Vorrat.

Ausgepackt sieht das Ganze dann so aus:


Ich hätte gern noch Rote Bete dazu genommen, aber die gibt es hier nur als Packung mit drei eingeschweißten kleinen Knollen... Problem ist ja immer, dass bei einer gewissen Diversität eine zu große Menge des Endproduktes dabei herauskommt. (Ich hätte vielleicht weniger Karotten nehmen können, dann hätte die Suppe nicht das Aussehen von Kürbis bekommen...)

Jedenfalls habe ich alles ordnungsgemäß geschält, geputzt und geschnippelt...



... dann meinen größten Topf genommen (damit beim Umrühren nicht die Hälfte außenbords gerät), etwas Olivenöl heiß gemacht und das Gemüse (außer den Kartoffeln!) darin angeröstet.

Die Kartoffeln dann dazu gegeben und mit so viel Brühe aufgefüllt, dass das Gemüse knapp bedeckt war. Pfeffer und Salz, Muskatnuss und einen Teelöffel rote Currypaste dazu...


... alles gut umgerührt, Deckel drauf, so lange kochen lassen, bis alles schön weich war.

Am Ende meinen Pürierstab genommen und alles zu einer cremigen Suppe verarbeitet, dabei die Sahne untergerührt. Aufgefüllt, ein wenig Kresse draufgestreut... und mit Heißhunger draufgestürzt!

Sonntag, 5. Februar 2017

Curry mit Hähnchen und Gemüse

Ein Phantasierezept, für das ich erstmal auf Erkundungsreise durch die Geschäfte ging, Produkte verglich und für private Qualitätstestung einiges doppelt kaufte....


Nun begann ich mit den Vorbereitungen, da gab es einiges zu schnippeln... und ohne Foto vergesse ich bestimmt, was ich alles ins Essen getan habe:


  • Eine Knoblauchzehe geschält und kleingehackt.
  • Eine große Zwiebel geputzt und kleingeschnippelt.
  • Etwas Ingwer auch.
  • Eine Zitrone ausgepresst.
  • Eine rote Paprikaschote geputzt und kleingeschnitten.
  • Eine Packung kleiner Möhren geputzt und zerkleinert.
  • Ein Bund Lauchzwiebeln geputzt und in kleine Ringe geschnitten.
  • Zwei große Hähnchenbrustfilets (Bio! Tschakka!) kleingeschnitten.
  • Aus meinem TK-Vorrat Erbsen und Blumenkohlröschen genommen.

Und was ich damit gemacht habe...

Hähnchenfleisch gepfeffert und zusammen mit Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer in Kokosöl angebraten. (Kokosfett kann man hoch erhitzen und hat geschmacklich eine exotische Note.)


In einem großen Topf ein wenig Kokosöl erhitzt und den Inhalt der Pfanne hinein gegeben. Dann nach und nach das Gemüse dazu getan. Mit ca. einem Viertelliter Brühe angegossen. Bisschen Salz dazu gegeben. Schmurgeln lassen. Eine halbe Tasse getrocknete rote Linsen dazu gegeben.

Drei reichlich gehäufte Teelöffel Currypulver untergerührt, einen knappen halben Teelöffel von der roten Currypaste dazu - und den Zitronensaft. Einen reichlichen Eßlöffel "crunchy" Erdnusscreme eingerührt. Ach ja, eine Handvoll kleiner Tomaten - die lagen gerade so herum... Alles fein verrührt und kochen lassen.


Und nun kam meine allererste Erfahrung mit Kokosmilch ins Spiel... Dose geöffnet, ein dicker, weißer Pudding strahlte mich an, plumpste in den Topf, und ein kleiner Schwall Wasser kam direkt hinterher. Ich habe alles gut verrührt, das Gericht bekam eine sahnige Konsistenz.


Das Ganze habe ich dann noch ungefähr zehn Minuten weiter vor sich hinköcheln lassen, dann war auch mein nebenbei gekochter Naturreis gar...


Sehr, sehr lecker!