Weil ich die verderblichen Lebensmittel bei LaNonna aus der Wohnung holen muss, habe ich plötzlich einen Kopfsalat ("Buttersalat" - warum heißt der so?) und einen Haufen knackiger Tomaten. Die Kollegin versorgt mich mit kleinen grünen Gurken vom Türken... Und ich habe Hunger!!!
Also Nudelsalat. Damit die Nudeln auch noch gesund sind, nehme ich "Penne rigate integrale" - also Vollkornnudeln.
Eine halbe Tüte TK-Erbsen werden mit einer halben großen kleingehackten Zwiebel gemischt, während die Pasta kocht. Inzwischen bereite ich ein Dressing aus Balsamico (aus Versehen rot, dann weißen dazu, Öl, brav im Verhältnis 1/3 : 2/3) mit Salz und Pfeffer.
Die Pasta wird abgegossen, mit Erbsen und Zwiebeln gemischt und sofort mit dem Dressing übergossen, alles durchgerührt. Deckel drauf und ziehen lassen.
Inzwischen grüne Gurken und Tomaten (hier: zwei kleine grüne Gurken und drei große Tomaten) klein geschnippelt, Salatkopf zerlegt und die Blätter gewaschen (wie kann ein Salatkopf so sandig sein!?!), abtropfen lassen.
So lange alles stehen lassen, wie ein Telefongespräch dauert.
Dann Gurken - und Tomatenstückchen in die Salatschüssel gekippt, alles gut gemischt.
Teller/Schale mit zerpflückten Salatblättern ausgelegt, dann aus der großen Schüssel soviel Salat drauf gefüllt, wie mein Magen mir sagt...
Lecker! Aber: Mehr Balsamico, mehr Pfeffer müssen dazu!
Für morgen im Büro ist eine Portion abgefüllt, und das Abendessen ist damit auch schon sicher gestellt...
Dienstag, 1. September 2015
Samstag, 15. August 2015
Smoothie? Dessert?
Man nehme 250g Heidelbeeren, 2 EL Honig (auf den ich lieber verzichten
würde, allerdings wäre das Resultat einfach zu sauer!)... Pürierstab
rein.
2 kleine Becher Vollmilchjoghurt (hier: Bio, muss aber nicht)... Pürierstab rein.
So viele gefrorene Himbeeren, wie nun noch in die Schüssel passen... Pürierstab usw.
Das Ergebnis ist sehr lila und schmeckt saulecker.
Jeder mag selber entscheiden, ob es nun ein Löffeldessert ist oder ein Smoothie.
2 kleine Becher Vollmilchjoghurt (hier: Bio, muss aber nicht)... Pürierstab rein.
So viele gefrorene Himbeeren, wie nun noch in die Schüssel passen... Pürierstab usw.
Das Ergebnis ist sehr lila und schmeckt saulecker.
Jeder mag selber entscheiden, ob es nun ein Löffeldessert ist oder ein Smoothie.
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Sonntag, 19. Juli 2015
Gefüllte Fladenbrote
Man kaufe zwei kleine Fladenbrote zum Fertigbacken, beschriftet mit "Focaccia," was nichts anderes bedeutet als "Fladenbrot," einer italienischen Focaccia aber nicht im entferntesten ähnelt.
Egal.
Also... ich hatte letztes zwei solcher kleinen Fladenbrote gekauft.
Für die Füllung nahm ich...
Die Zutaten lassen sich je nach persönlichen Vorlieben variieren, da bin ich sicher!
Ich heizte meinen Ofen vor auf 250 Grad, belegte mein Backblech mit Backpapier und schnitt die kleinen Fladenbrote auf.
Der mittlerweile aufgetaute Spinat (wer ihn nicht rechtzeitig aus dem Kühli holt, kann ihn in der Microwelle mit "auftauen"-Einstellung in zehn Minuten klar beommen) wurde einmal auf das Sieb gelegt und ausgedrückt, das überschüssige Wasser weg gegossen.
Dann habe ich fünf Frühlingszwiebeln (ein halbes Bund, was im Kühlschrank herum lag) geputzt und klein geschnitten. Normale Zwiebeln hätten es auch getan. Oder gar keine, je nach Gusto.
Ein paar kleine Tomaten hatte ich imVorrat, Cocktailtomaten, große ganz klein geschnitten wären auch nett gewesen, geschnitten.
Alles in die Schüssel mit dem Spinat gekippt.
Gewürze (Knoblauch, Chili, was jeder so mag) dazu, knappe halbe Schachtel Frischkäse (ich hätte gern Ricotta gehabt, der ist hier fast nicht zu bekommen!) dazu, Pfeffer, Salz aus der Mühle drauf, alles mit einer Gabel gut zerdrückt und gemischt, dann den geriebenen Käse hinein gegeben. (Mozzarella wäre nett gewesen, Parmesan wäre auch gegangen - jeder, wie er mag!).
Alles zu einer "Matsche" zerdrückt, zerrührt. :-)
Das Ganze hälftig auf die beiden kleinen Fladenbrote verteilt, verstrichen, die "Deckel" drauf gesetzt.
Und in den Ofen, mittig, bei 250° - wie lange? Mein Ofen ist sehr speziell und braucht immer länger als andere Öfen... Tipp: Bis die Focaccia leicht gebräunt ist. Das war letztlich knusprig und SEHR LECKER!
Egal.
Also... ich hatte letztes zwei solcher kleinen Fladenbrote gekauft.
Für die Füllung nahm ich...
- die Hälfte eines Paketes TK-Blattspinat
- fünf Frühlingszwiebeln
- eine handvoll kleiner Tomaten
- knapp eine halbe Schachtel Frischkäse
- ungefähr zwei handvoll geriebenen Käse
- Pfeffer (reichlich), Salz (eher weniger)
- getrocknetes Gewürz: Knoblauchstückchen (viele) und Chiliflocken (wenige)
Die Zutaten lassen sich je nach persönlichen Vorlieben variieren, da bin ich sicher!
Ich heizte meinen Ofen vor auf 250 Grad, belegte mein Backblech mit Backpapier und schnitt die kleinen Fladenbrote auf.
Der mittlerweile aufgetaute Spinat (wer ihn nicht rechtzeitig aus dem Kühli holt, kann ihn in der Microwelle mit "auftauen"-Einstellung in zehn Minuten klar beommen) wurde einmal auf das Sieb gelegt und ausgedrückt, das überschüssige Wasser weg gegossen.
Dann habe ich fünf Frühlingszwiebeln (ein halbes Bund, was im Kühlschrank herum lag) geputzt und klein geschnitten. Normale Zwiebeln hätten es auch getan. Oder gar keine, je nach Gusto.
Ein paar kleine Tomaten hatte ich imVorrat, Cocktailtomaten, große ganz klein geschnitten wären auch nett gewesen, geschnitten.
Alles in die Schüssel mit dem Spinat gekippt.
Gewürze (Knoblauch, Chili, was jeder so mag) dazu, knappe halbe Schachtel Frischkäse (ich hätte gern Ricotta gehabt, der ist hier fast nicht zu bekommen!) dazu, Pfeffer, Salz aus der Mühle drauf, alles mit einer Gabel gut zerdrückt und gemischt, dann den geriebenen Käse hinein gegeben. (Mozzarella wäre nett gewesen, Parmesan wäre auch gegangen - jeder, wie er mag!).
Alles zu einer "Matsche" zerdrückt, zerrührt. :-)
Das Ganze hälftig auf die beiden kleinen Fladenbrote verteilt, verstrichen, die "Deckel" drauf gesetzt.
Und in den Ofen, mittig, bei 250° - wie lange? Mein Ofen ist sehr speziell und braucht immer länger als andere Öfen... Tipp: Bis die Focaccia leicht gebräunt ist. Das war letztlich knusprig und SEHR LECKER!
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Sonntag, 12. April 2015
Rohkostsalat
Wurzeln (Karotten, Möhren - egal, wie Ihr sie nennen mögt) werden hier meist in 500 g-Packungen verkauft. Single-Haushaltsluxusproblem: mehr als zwei Mahlzeiten mit Wurzelgemüse fangen an, mich zu nerven. Sie sind tagelang im Kühlschrank haltbar und gucken mich bei jeder Türöffnung vorwurfsvoll an:
Wir sind gesund! Wir sind lecker! Iss uns!
Rohkost wäre da eine Option, und Apfel-Wurzel-Rohkost ist nicht unlecker... zur besseren Vermeidung vom Anlaufen der Äpfel kenne ich nur Zitronensaft. Ach ja: Äpfel und Zitronen habe ich gerade vorrätig. Aber nur Zitrone? Bisschen sauer und laaaaangweilig.
Zusätzlich habe ich einen Kopf Eisbergsalat eingekauft - Rucola wäre mir lieber gewesen, ist aber hier im Moment nur schwer zu bekommen, außerdem verdirbt er schnell, so bald die Verpackung geöffnet ist. (Schon wieder dieses Single-Problem!) Okay, Eisbergsalat hat einen leicht süßlichen Geschmack und müsste mit Apfel-Wurzel-Raspeln harmonieren...
Äpfel und Wurzeln sind schnell geschält, die Zitrone ausgepresst. Ich habe eine sehr gute Küchenmaschine mit viel Zubehör, so dass die Rohkost schnell grob geraspelt war.
Jetzt das eigentlich Besondere an meinem Rezept:
mit einem Schneebesen zu einem Dressing geschlagen.
Der Einfachheit halber gebe ich das Geraspelte direkt hinein und rühre es kräftig durch.
Ein Teil des Eisbergsalates wird in grobe Streifen geschnitten und bildet die Basis, darauf kommt eine Menge Rohkost, der Rest (es ist natürlich für eine Person zu viel) verschwindet gut abgedeckt im Kühlschrank und ist auch am nächsten Tag noch lecker!
Wir sind gesund! Wir sind lecker! Iss uns!
Rohkost wäre da eine Option, und Apfel-Wurzel-Rohkost ist nicht unlecker... zur besseren Vermeidung vom Anlaufen der Äpfel kenne ich nur Zitronensaft. Ach ja: Äpfel und Zitronen habe ich gerade vorrätig. Aber nur Zitrone? Bisschen sauer und laaaaangweilig.
Zusätzlich habe ich einen Kopf Eisbergsalat eingekauft - Rucola wäre mir lieber gewesen, ist aber hier im Moment nur schwer zu bekommen, außerdem verdirbt er schnell, so bald die Verpackung geöffnet ist. (Schon wieder dieses Single-Problem!) Okay, Eisbergsalat hat einen leicht süßlichen Geschmack und müsste mit Apfel-Wurzel-Raspeln harmonieren...
Äpfel und Wurzeln sind schnell geschält, die Zitrone ausgepresst. Ich habe eine sehr gute Küchenmaschine mit viel Zubehör, so dass die Rohkost schnell grob geraspelt war.
Jetzt das eigentlich Besondere an meinem Rezept:
- Der Saft einer Zitrone wird mit
- zwei Eßlöffeln "condimento balsamico" (eine Mischung weißer Balsamico mit Traubensaft)
- und zwei Eßlöffeln Öl, aromatisiert mit Zitrone und Thymian
- sowie reichlich buntem Pfeffer aus der Mühle
mit einem Schneebesen zu einem Dressing geschlagen.
Der Einfachheit halber gebe ich das Geraspelte direkt hinein und rühre es kräftig durch.
Ein Teil des Eisbergsalates wird in grobe Streifen geschnitten und bildet die Basis, darauf kommt eine Menge Rohkost, der Rest (es ist natürlich für eine Person zu viel) verschwindet gut abgedeckt im Kühlschrank und ist auch am nächsten Tag noch lecker!
Sonntag, 15. Februar 2015
"Bolognese"
Bringt mich nicht gleich um, wenn ich dieses hier als "Soße Bolognese" bezeichne, es ist das, was ihr immerhin nahe kommen soll. In einer echten "Bolognese" sind noch mehr Gemüsesorten vertreten, und das Ganze muss - so weit ich es verstanden habe - stundenlang vor sich hin köcheln.
Was ich gestern hier fabriziert habe, schmeckt (mir) allerdings oberlecker!
Die Zutaten seht Ihr auf den Bildern ganz gut... ich habe drei von den kleinen Dosen mit geschälten Tomaten genommen (Achtung: bei REWE stehen in der Abteilung "Nudeln & Nudelsoßen" nur die teuren, großen Dosen. Einfach mal in der normalen Konservenabteilung in Bodennähe nachsehen... schmeckt nicht schlechter - und man spart Geld!)
Ein paar Wurzeln/Karotten/Möhren, eine Handvoll Schalotten (weil Zwiebeln immer in großen Mengen verkauft werden und mir dann so viele schlecht werden), eine Packung Iglo-Suppengemüse (weil das "richtige" Suppengemüse oft nicht wirklich gut aussieht!), schon wieder meine Instant -Brühe (ja, ja, lacht nur!), ein Stück Ingwerwurzel (weil hier so ein Teil rumdümpelt und immerhin verbraucht werden muss), etwas Pfeffer, Salz, ein Pfund gemischtes Hack (na, wer weiß noch, wieviel ein Pfund ist???), ein Lorbeerblatt. Ach ja, etwas Rotwein ist auch nicht schlecht.
Man erhitze etwas Olivenöl im Topf, pfeffere das Hackfleisch und brate es heftig an. Dann kommen Zwiebeln, Ingwer, Schalotten und ein Lorbeerblatt hinzu und werden kräftig angebraten. Ablöschen mit einem Schuss Rotwein. (Mir blutet immer das Herz, wenn ich den gerade aktuellen Lieblingswein ins Essen kippe, aber nützt ja nichts...)
Sodann kommen die inzwischen in Würfel geschnittenen Wurzeln dazu...
Wenn das alles gut angebraten und durchgerührt ist, kommen die Dosentomaten rein, werden gut durchgerührt, Deckel drauf und vor sich hin schmurgeln lassen.
Wenn dann irgendwann der große Hunger kommt, geht es so weiter:
Ein Teller wird fein gemacht mit so viel Rucola, wie drauf passt...
... Pasta gekocht (ich bevorzuge "penne rigate") und aufgefüllt, sodann das Gericht mit frisch geriebenem Parmigiano gekrönt.
Was ich gestern hier fabriziert habe, schmeckt (mir) allerdings oberlecker!
Die Zutaten seht Ihr auf den Bildern ganz gut... ich habe drei von den kleinen Dosen mit geschälten Tomaten genommen (Achtung: bei REWE stehen in der Abteilung "Nudeln & Nudelsoßen" nur die teuren, großen Dosen. Einfach mal in der normalen Konservenabteilung in Bodennähe nachsehen... schmeckt nicht schlechter - und man spart Geld!)
Ein paar Wurzeln/Karotten/Möhren, eine Handvoll Schalotten (weil Zwiebeln immer in großen Mengen verkauft werden und mir dann so viele schlecht werden), eine Packung Iglo-Suppengemüse (weil das "richtige" Suppengemüse oft nicht wirklich gut aussieht!), schon wieder meine Instant -Brühe (ja, ja, lacht nur!), ein Stück Ingwerwurzel (weil hier so ein Teil rumdümpelt und immerhin verbraucht werden muss), etwas Pfeffer, Salz, ein Pfund gemischtes Hack (na, wer weiß noch, wieviel ein Pfund ist???), ein Lorbeerblatt. Ach ja, etwas Rotwein ist auch nicht schlecht.
Man erhitze etwas Olivenöl im Topf, pfeffere das Hackfleisch und brate es heftig an. Dann kommen Zwiebeln, Ingwer, Schalotten und ein Lorbeerblatt hinzu und werden kräftig angebraten. Ablöschen mit einem Schuss Rotwein. (Mir blutet immer das Herz, wenn ich den gerade aktuellen Lieblingswein ins Essen kippe, aber nützt ja nichts...)
Sodann kommen die inzwischen in Würfel geschnittenen Wurzeln dazu...
Wenn das alles gut angebraten und durchgerührt ist, kommen die Dosentomaten rein, werden gut durchgerührt, Deckel drauf und vor sich hin schmurgeln lassen.
Wenn dann irgendwann der große Hunger kommt, geht es so weiter:
Ein Teller wird fein gemacht mit so viel Rucola, wie drauf passt...
... Pasta gekocht (ich bevorzuge "penne rigate") und aufgefüllt, sodann das Gericht mit frisch geriebenem Parmigiano gekrönt.
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Tomate
Sonntag, 8. Februar 2015
Lauchsuppe (Porreesuppe)
Mit dem neudeutschen "Lauch" kann ich mich nur schwer anfreunden, hier in Hamburg sagt man Porree.
Das Ursprungsrezept war "Englische Lauchsuppe," aber ich habe es im Laufe der Zeit so weit verfremdet, dass es irgendwie meine eigene Porreesuppe wurde. Gelegentlich packt mich der Heißhunger auf so etwas:
Da es die meisten Zutaten nur in großen Abpackungen gibt, habe ich von derartigen Gerichten immer drei oder vier Tage lang etwas. Portionsweise in der Mikrowelle erhitzt, ist das auch eine feine Sache für gestresste Büroheimkehrer, ich genieße inzwischen den Luxus, mir ganz schnell eine leckere Portion heiß machen zu können...
Ich nehme also vier Porreestangen, vier Mettenden, vier Tomaten und eine Packung fertiger Gnocchi...
... putze, wasche und zerkleinere Porree und Tomaten, schneide die Mettenden klein und erhitze ein wenig Olivenöl in einem großen Topf. Man kann klein geschnittene Zwiebeln mit hinein geben oder eine geschnittene Mohrrübe (hier sagt man: Wurzel!), was gerade noch so im Kühlschrank herum liegt, auch Bacon oder Schinkenreste gehen...
Die Wurstscheiben werden nun einmal heiß und zackig angebraten, dann kommt das Gemüse hinein.
Hat jemand Gemüsebrühe vorrätig? Ich habe keine in Reserve oder im TK-Schrank, also kommt die gute Instantbrühe von Knorr zum Zuge. Ein Esslöffel voll reicht! Außer Ihr mögt es recht salzig, dann geht auch mehr. Das alles wird aufgegossen mit einem Schuss Wasser. Wenn die ganze Angelegenheit kocht, kommen die fertig gekauften Gnocchi hinein. Einmal umgerührt, aufkochen lassen, Deckel drauf - Hitze ausschalten und eine Weile stehen lassen. Fertig.
Das Ursprungsrezept war "Englische Lauchsuppe," aber ich habe es im Laufe der Zeit so weit verfremdet, dass es irgendwie meine eigene Porreesuppe wurde. Gelegentlich packt mich der Heißhunger auf so etwas:
Da es die meisten Zutaten nur in großen Abpackungen gibt, habe ich von derartigen Gerichten immer drei oder vier Tage lang etwas. Portionsweise in der Mikrowelle erhitzt, ist das auch eine feine Sache für gestresste Büroheimkehrer, ich genieße inzwischen den Luxus, mir ganz schnell eine leckere Portion heiß machen zu können...
Ich nehme also vier Porreestangen, vier Mettenden, vier Tomaten und eine Packung fertiger Gnocchi...
... putze, wasche und zerkleinere Porree und Tomaten, schneide die Mettenden klein und erhitze ein wenig Olivenöl in einem großen Topf. Man kann klein geschnittene Zwiebeln mit hinein geben oder eine geschnittene Mohrrübe (hier sagt man: Wurzel!), was gerade noch so im Kühlschrank herum liegt, auch Bacon oder Schinkenreste gehen...
Die Wurstscheiben werden nun einmal heiß und zackig angebraten, dann kommt das Gemüse hinein.
Hat jemand Gemüsebrühe vorrätig? Ich habe keine in Reserve oder im TK-Schrank, also kommt die gute Instantbrühe von Knorr zum Zuge. Ein Esslöffel voll reicht! Außer Ihr mögt es recht salzig, dann geht auch mehr. Das alles wird aufgegossen mit einem Schuss Wasser. Wenn die ganze Angelegenheit kocht, kommen die fertig gekauften Gnocchi hinein. Einmal umgerührt, aufkochen lassen, Deckel drauf - Hitze ausschalten und eine Weile stehen lassen. Fertig.
Nachsatz: Das Original (Englische Lauchsuppe) sah Bacon vor anstatt der Mettenden und geschälte, gewürfelte Kartoffeln. Da ich mehrere Tage lang davon esse und aufgewärmte gekochte Kartoffeln überhaupt nicht mag, kommt mir die Lösung mit den Gnocchi sehr entgegen.
Montag, 2. Februar 2015
In de Kök
Mein ehemaliger Küchen-Mitschreiber hat inzwischen seinen eigenen Küchenblog. Bitte hier entlang: In de Kök. Das ist übrigens Plattdeutsch und heißt so viel wie "In der Küche."
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