Freitag, 24. Januar 2014

Gesunde Blaubeerpfannkuchen

Ein Facebook-Foto von amerikanischen Pancakes ließ mich augenblicklich Hunger auf Pfannkuchen bekommen. Flugs meinen Küchenschrank geplündert - ich muss auf meine Bedürfnisse angepasste Zutaten verwenden - vor allem: keinen Zucker!

Die Basis ist ein Kaiserschmarrn-Rezept, das ich mal irgendwann beim NDR-Fernsehen aufgeschnappt hatte, übrigens auch zuckerfrei kein kalorienarmes Essen! Dieses Essen ist durchaus sehr gehaltvoll. Aber lecker!!!


Man nehme:

  • 4 Eier
  • einen Becher Schmand
  • ein Glas (250 ml) Dinkelmehl
  • ein klein wenig Zimt

Das ist der Grundteig.

Man braucht ein wenig Butter zum langsamen Ausbacken in der Pfanne.

Außerdem nahm ich eine Schachtel Blaubeeren, die natürlich zuerst gewaschen wurden, weiterhin etwas von meiner zuckerfreien Reformhausmarmelade mit Johannisbeeren.

Eier, Schmand, Mehl und Zimt der Reihe nach in den Mixer, jeweils gut verschlagen. Inzwischen etwas Butter in die Pfanne und dann kleine Pfannkuchen ausbacken. In manche habe ich Blaubeeren hinein gebacken, manche waren "pur" und bekamen einen leichten Aufstrich meiner Marmelade.

Am Ende hatte ich etwa eine Hand voll Blaubeeren, die ich kurz in der Pfanne angebraten und dann direkt auf die Pfannkuchentürmchen gekippt habe.

Das Ganze von vornherein auf zwei Portionen verteilt - eine wird kalt gestellt und morgen gegessen.

Die andere ... ist jetzt...


schon verputzt.

Sonntag, 27. Oktober 2013

Freitag, 28. Juni 2013

Artikel zu Ernährungsratschlägen

Ernährungstrends: Appetit ist die moderne Erbsünde.

Ein Artikel in der "Zeit", drei Kapitel Kritik zu "klugen" Ratschlägen.

Samstag, 20. April 2013

Ofengemüse II

Schon einmal hatte Nina hier ihr Ofengemüse geposted, im Moment ist es eines meiner absoluten Lieblingsessen, schon allein deshalb, weil es so gut wie keine Arbeit macht und absolut hitverdächtig schmeckt:


Hier also Olivenöl aufs mit Alufolie ausgelegte Backblech, dann Kartoffelstücke (nicht so viel wie bei Nina, es ist hier ja ein Single-Essen), Paprikastücke, Tomatenhälften, eine große Zwiebel in Scheiben, allerlei Knoblauchscheiben dazwischen, mit Öl beträufeln, Pfeffer, Salz und getrockneten Rosmarin drüber geben. Ich liebe Rosmarin!

Mein Ofen ist ein bisschen langsamer bis er auf Touren kommt, so braucht bei mir das Gemüse rund eine Stunde, bis es vernichtet werden kann.

Und wenn außer Kartoffeln nichts Interessantes im Hause ist, dann nur Rosmarinkartoffeln im Ofen machen und einen Kräuterquarkdip dazu essen! (Hier wartet schon eine Schachtel Kresse auf Verarbeitung.)

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Bratäpfel

Ein ganz besonders leckeres Dessert!

Basis war dieses Rezept von chefkoch.de. Jedoch wurde es so an unsere persönlichen Wünsche und Bedürfnisse angepasst, dass letztlich ein eigenes Bratapfelrezept entstanden ist:

Eine große Auflaufform leicht fetten.

  • 8 Äpfel waschen, Kerngehäuse ausstechen.
  • 1/2 Glas Feigenmarmelade ohne Zucker
  • ca. 60-80 g Mandelstifte
  • ebensoviele Korinthen
  • eine Prise Zimt
  • etwas Vanillemark
vermengen und in die Äpfel füllen, Gerne kann ein wenig auch darauf verteilt werden. Zum Schluss ein Margarineflöckchen auf jeden Apfel geben.

Die Form in den Ofen schieben und bei 180-200°C 30-45 Minuten (je nach Ofen) backen, bis alles lecker duftet und die Mandelstifte auf den Äpfeln bräunlich karamelisiert sind.

Servieren mit etwas Vanilleeis und Schlagsahne mit ein wenig Vanillemark.

Quiche, Tarte, torta salata

Gemeint ist ein Gemüsekuchen auf Mürbeteig, in diesem Falle - obwohl ich sonst meist eine Variante ohne Fleisch zubereite - mit Hack.

Man bereite einen Mürbeteigboden wie folgt:

  • 180 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 80 g Distelöl
  • 1 Ei
  • 1 TL Salz
zuerst mit dem Knethaken der Rührmaschine dann mit den Händen gut verkneten und gleichmäßig in eine große Tarteforn drücken. Mit Folie abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag kann, während die Füllung bereitet wird, der Tortenboden schon einmal bei ca. 200°C in den Backofen geschoben werden.

Füllung Nr. 1:
  • 250 g gemischtes oder Rinderhack, gepfeffert, mit
  • 1 großen gehackten Knoblauchzehe und
  • 5 klein geschnittenen Zwiebeln
in etwas Olivenöl braten (das Fleisch knusprig braun, die Zwiebeln  hellbraun) und bei Seite stellen.

Füllung Nr. 2:
  • 3 in feine Ringe geschnittene Porreestangen in wenig Öl anrösten
  • 1 EL gekörnte Instantbrühe mit 1/2 Becher heißem Wasser mischen, Porree damit ablöschen
  • 2 TL getrocknete Kräutermischung nach Belieben unterrühren
  • 1 Becher Schmand mit 1 Ei verquirlen, über den geschmorten Porree geben, gut vermischen
Die Tarteform aus dem Ofen holen, die Hackfleisch-Zwiebelmischung darauf verteilen, dann die Porree-Sahne-Ei-Mischung darüber geben.

Übrigens: Kein Salz! Salz ist im Teig, außerdem in den Käsesorten reichlich enthalten.

250 g Cherrytomaten halbieren, 200 g Feta würfeln, beides gleichmäßig auf der Gemüsetorte verteilen, dann mit reichlich geriebenem Grana Padano oder Parmigiano bestreuen.


Ca. 30 - 40 Minuten bei 200-220°C backen.


Guten Appetit!

Montag, 3. Dezember 2012

Konservendelikatesse

Oder: Warum ich manchmal Konserven liebe.

Krank, schlapp, elend, aber hungrig! Bitte kein Brot, das hatte ich schon, auch Obst ist bereits gegessen.

Den Vorratsschrank geöffnet, da lachte mich eine Dose weiße Bohnen in Suppengrün an, außerdem eine kleine Dose geschälte Tomaten, eine Packung Orecchiette (kleine gewölbte Nudeln aus Süditalien) und eines der aus dem Urlaub mitgebrachten Gewürze "alla puttanesca" mit viel Chili und Knoblauch.

Doseninhalte in den Kochtopf gekippt, die Tomaten zerstückelt, alles verrührt, zwei Teelöffel Gewürzmischung dazu, aufgekocht, dann eine reichliche Handvoll Nudeln hinein gegeben und ungefähr 20 Minuten köcheln lassen, währenddessen zwei, drei Male umgerührt.

Nach weniger als einer halben Stunde ist ein leckeres Essen fertig!
Aufgefüllt, darüber geriebener Grana Padano oder Parmigiano - heiß, scharf, lecker, sättigend!