Mittwoch, 25. November 2015

Makkaroni-Auflauf

Rekonvaleszenten entwickeln merkwürdige Gelüste.

Heute also Makkaroni.

Die Zutaten:

  • ca. 125 g kleine Makkaroni
  • ca. 1/2 Pak. gekochter Schinken
  • 6 kleine Tomaten
  • 1 Becher Schlagsahne
  • zwei Eier
  • 1 Mozzarella
  • zwei Hände voll geriebener Emmentaler Käse
  • etwas Olivenöl für die Form
  • Pfeffer und Salz

Die Makkaroni kochen.

Inzwischen den Ofen vorheizen auf gut 200 °C.
Den gekochten Schinken in Streifen schneiden.
Die Tomaten waschen und halbieren.
Zwei Eier mit der Sahne verquirlen.


Die Hälfte der gekochten Nudeln in eine Auflaufform schichten, darauf den gekochten Schinken und die Tomatenhälften verteilen. Den zweiten Teil Nudeln drauf verteilen, pfeffern, salzen, alles mit der Eiersahne begießen, mit Emmentaler und Mozzarella gut bedecken.


Alles so lange bei etwa 200 °C im Ofen backen, bis alles gut aussieht...

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Kürbiscremesuppe

Kürbis also. Vor einem Jahr zuallererst auf Anraten der Schwägerin ausprobiert. Offenbar nirgends aufgeschrieben? Heute Mittag mit der Kollegin rekapituliert und heute Abend sofort gekocht. Wie ich eben feststellte: Eine gute Entscheidung! Das Zeugs macht eindeutig süchtig, zumindest mich.



Meine Zutaten, die mag jeder variieren, wie er möchte:
  • ein Hokkaido-Kürbis (der hat den Vorteil, dass er mit Schale gekocht werden kann!)
  • zwei Wurzeln (Möhren) für zusätzliche Vitamine
  • eine große Süßkartoffel für mehr Masse, Vitamine und guten Geschmack
  • zwei Zwiebeln
  • zwei Knoblauchzehen
  • ein Stück Ingwer
  • Petersilie
  • Gemüsebrühe, alternativ Instant-Brühepulver
Los geht's!

Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer werden geschält, klein geschnitten und in etwas Öl angeschmort. Wurzeln schälen, in Stücke schneiden. Süßkartoffel schälen und in kleine Stücke schneiden. Nun den kleinen Kürbis waschen und zerteilen. Die Kerne mit einem Löffel rauskratzen. (Hardliner rösten noch die Kerne. Ich nicht.) Kürbis in Stücke schneiden.

Alles in den Kochtopf, in dem Zwiebeln & Co. schon bräunlich geschmort sind. Zwei Löffel Gemüsebrühepulver (ich habe einfach nie fertige selbstgemachte Gemüsebrühe zur Hand!) drüber streuen - Achtung, salzig, deshalb gebe ich kein Salz mehr hinzu - und mit Wasser alles knapp bedecken.

Deckel auf den Topf und bei milder Hitze vor sich hin  köcheln lassen.

Inzwischen kann man ganz fabelhaft die Küche schon mal wieder in Ordnung bringen und die Petersilie rupfen/schneiden/hacken - jeder, wie er mag.

Nach einer knappen halben Stunde ist das Gemüse weich gekocht. dann vom Herd nehmen und mit dem Pürierstab traktieren. Vorsichtig, sonst fliegt einem der heiße Kram um die Ohren... Einen Klecks Frischkäse oder saure Sahne mit verarbeiten (lecker!) und eine Portion auffüllen... meine Suppen sind immer ziemlich fest, so dass man sie eigentlich auch gabeln könnte... das kann jeder ja ändern, so wie es ihm schmeckt.



Zum Schluss etwas saure Sahne drauf geben, Petersilie drumrum... die Vitaminbombe des Tages!



 

Update 06.11.2015:
Der Kürbis, den ich heute kaufte, war deutlich größer... also die Mengen (Knoblauch, Zwiebeln, Ingwer)  angepasst... zusätzlich Chiliflocken mit gekocht... größerer Kochtopf... ganzen Becher (150 g) saure Sahne beim Pürieren eingearbeitet....  Saulecker!

Sonntag, 25. Oktober 2015

Gemüsepfanne

Total einfach.

Man nehme alles, was der Kühl-/ Vorratsschrank hergibt.

In meinem Falle Zucchini, Paprika, Tomate, Zwiebel.


Man schneide alles kurz und klein, ab in die Pfanne mit ein wenig Öl, schmurgele es eine Weile. Dann kommen ein, zwei Eier drauf...


In  meinem Falle dann noch eine Scheibe Käse... lecker!

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Croissants mit pikanter Füllung

Frau hat ja mitunter Heißhunger auf irgendwas. In diesem Falle Croissants! Und zwar mit herzhafter Füllung. Ich kaufte den Fertigteig für die Knack & Back-Croissants. (Ja, ja, total verboten, voller böser Inhaltsstoffe, Palmöl etc.)

Kennt Ihr noch diese Knack & Back-Teile? Ich war total überrascht, dass es sie immer noch in den Kühlregalen der Supermärkte gibt. (In den 70er Jahren kamen sie auf den Markt, damals probierten wir alles, was neu und interessant zu sein schien, aus.) Also diese Dosen zum "Aufknacken" - ich hatte nostalgische Gefühle dabei ;-)

Dazu: Feta, Oliven (meine Lieblingssorte aus dem Glas), eine frische Paprikaschote (von der ich den Großteil dann kleingeschnippelt während der Backzeit als Vorspeise vernichtete). Ach ja, dazu ein bisschen Bacon.

Das Ganze sieht dann so aus:






 



Die Spieße? Sind meine Rouladennadeln. Ich wollte damit verhindern, dass meine Kunstwerke auseinander fielen. Vielleicht geht es auch ohne, das weiß ich noch nicht. Nach zwanzig Minuten bei 200°C im Backofen zog ein verführerischer Duft durch meine Wohnung:



 

Gute Idee, sehr lecker und sehr sättigend! Auf den Merkzettel damit für ein kleines, schnelles Essen... Mjam....

Dienstag, 1. September 2015

Nudelsalat oder Salat mit Nudeln?

Weil ich die verderblichen Lebensmittel bei LaNonna aus der Wohnung holen muss, habe ich plötzlich einen Kopfsalat ("Buttersalat" - warum heißt der so?) und einen Haufen knackiger Tomaten. Die Kollegin versorgt mich mit kleinen grünen Gurken vom Türken... Und ich habe Hunger!!!

Also Nudelsalat. Damit die Nudeln auch noch gesund sind, nehme ich "Penne rigate integrale"  - also Vollkornnudeln.

Eine halbe Tüte TK-Erbsen werden mit einer halben großen kleingehackten Zwiebel gemischt, während die Pasta kocht. Inzwischen bereite ich ein Dressing aus Balsamico (aus Versehen rot, dann weißen dazu, Öl, brav im Verhältnis 1/3 : 2/3)  mit Salz und Pfeffer.

Die Pasta wird abgegossen, mit Erbsen und Zwiebeln gemischt und sofort mit dem Dressing übergossen, alles durchgerührt. Deckel drauf und ziehen lassen.

Inzwischen grüne Gurken und Tomaten (hier: zwei kleine grüne Gurken und drei große Tomaten) klein geschnippelt, Salatkopf zerlegt und die Blätter gewaschen (wie kann ein Salatkopf so sandig sein!?!), abtropfen lassen.

So lange alles stehen lassen, wie ein Telefongespräch dauert.

Dann Gurken - und Tomatenstückchen in die Salatschüssel gekippt, alles gut gemischt.

Teller/Schale mit zerpflückten Salatblättern ausgelegt, dann aus der großen Schüssel soviel Salat drauf gefüllt, wie mein Magen mir sagt...

Lecker! Aber:  Mehr Balsamico, mehr Pfeffer müssen dazu!

Für morgen im Büro ist eine Portion abgefüllt, und das Abendessen ist damit auch schon sicher gestellt...

Samstag, 15. August 2015

Smoothie? Dessert?

Man nehme 250g Heidelbeeren, 2 EL Honig (auf den ich lieber verzichten würde, allerdings wäre das Resultat einfach zu sauer!)... Pürierstab rein.

2 kleine Becher Vollmilchjoghurt (hier: Bio, muss aber nicht)... Pürierstab rein.

So viele gefrorene Himbeeren, wie nun noch in die Schüssel passen... Pürierstab usw.

Das Ergebnis ist sehr lila und schmeckt saulecker.

Jeder mag selber entscheiden, ob es nun ein Löffeldessert ist oder ein Smoothie.

Sonntag, 19. Juli 2015

Gefüllte Fladenbrote

Man kaufe zwei kleine Fladenbrote zum Fertigbacken, beschriftet mit "Focaccia," was nichts anderes bedeutet als "Fladenbrot," einer italienischen Focaccia aber nicht im entferntesten ähnelt.

Egal.

Also... ich hatte letztes zwei solcher kleinen Fladenbrote gekauft.

Für die Füllung nahm ich...

  • die Hälfte eines Paketes TK-Blattspinat
  • fünf Frühlingszwiebeln
  • eine handvoll kleiner Tomaten
  • knapp eine halbe Schachtel Frischkäse
  • ungefähr zwei handvoll geriebenen Käse
  • Pfeffer (reichlich), Salz (eher weniger)
  • getrocknetes Gewürz: Knoblauchstückchen (viele) und Chiliflocken (wenige)
Wie der geübte Küchenchef mit einem Blick erkennt, es sind alles ungefähre Angaben, das ist auch völlig in Ordnung so!

Die Zutaten lassen sich je nach persönlichen Vorlieben variieren, da bin ich sicher!

Ich heizte meinen Ofen vor auf 250 Grad, belegte mein Backblech mit Backpapier und schnitt die kleinen Fladenbrote auf.

Der mittlerweile aufgetaute Spinat (wer ihn nicht rechtzeitig aus dem Kühli holt, kann ihn in der Microwelle mit "auftauen"-Einstellung in zehn Minuten klar beommen) wurde einmal auf das Sieb gelegt und ausgedrückt, das überschüssige Wasser weg gegossen.

Dann habe ich fünf Frühlingszwiebeln (ein halbes Bund, was im Kühlschrank herum lag) geputzt und klein geschnitten. Normale Zwiebeln hätten es auch getan. Oder gar keine, je nach Gusto.

Ein paar kleine Tomaten hatte ich imVorrat, Cocktailtomaten, große ganz klein geschnitten wären auch nett gewesen, geschnitten.

Alles in die Schüssel mit dem Spinat gekippt.


Gewürze (Knoblauch, Chili, was jeder so mag) dazu, knappe halbe Schachtel Frischkäse (ich hätte gern Ricotta gehabt, der ist hier fast nicht zu bekommen!) dazu, Pfeffer, Salz aus der Mühle drauf, alles mit einer Gabel gut zerdrückt und gemischt, dann den geriebenen Käse hinein gegeben. (Mozzarella wäre nett gewesen, Parmesan wäre auch gegangen - jeder, wie er mag!).


Alles zu einer "Matsche" zerdrückt, zerrührt. :-)


Das Ganze hälftig auf die beiden kleinen Fladenbrote verteilt, verstrichen, die "Deckel" drauf gesetzt.


Und in den Ofen, mittig, bei 250° - wie lange? Mein Ofen ist sehr speziell und braucht immer länger als andere Öfen... Tipp: Bis die Focaccia leicht gebräunt ist. Das war letztlich knusprig und SEHR LECKER!