Dienstag, 7. Februar 2012

Grande Mercato - ein Jahr später

Es ist fast ein Jahr her, dass ich dem italienischen Supermarkt einen Besuch abgestattet habe - es ist für mich nicht eben leicht, hinzukommen.

Wichtig ist, dass man annähernd genau weiß, was gebraucht wird, um dem riesigen Angebot nicht hilflos ausgeliefert zu sein.

Faszinierend ist die unglaubliche Auswahl an Pasta:



Nun mache ich weder Werbung für den Hersteller dieser abgebildeten Produkte, noch sind das die einzigen... Zwei lange Regalstraßen, also vier Reihen, gibt es Pasta jeder Form, Farbe oder Herkunft.



Die "Mutti"-Soßen sind lecker und praktisch, bis auf den Namen allerdings völlig unspektakulär. Mit dem Olivenöl verhält es sich schon anders. Ich habe es als Geschenk für LaNonna gekauft, sie kennt sich mit italienischem Olivenöl sehr gut aus und weiß es gewisslich zu schätzen.



Hier kommt der (hoffentlich!) siebente Himmel für Kaffeetanten! Kaffee ist teuer geworden, das gilt auch für den fast überall erhältlichen Lieblings-Lavazza. Sehr viel Auswahl gibt es in normalen Supermärkten nicht, und hier habe ich dann zugegriffen und mir bisher unbekannte Sorten "geschnäppt" in der Hoffnung, leckere Sorten gefunden zu haben...



Für diese hier würde ich gegebenenfalls jederzeit Werbung machen: Die weltbesten Oliven. Entsteint und in (Salz-)Wasser eingelegt. Nix drin, nix dran, aber einfach lecker!

Nun war das keine reine Einkaufstour sondern ein rundum gelungener Tag in bester Gesellschaft, angefangen mit dem Bistrobesuch über die Weinprobe bis hin zur abendlichen gemütlichen Runde.

Samstag, 4. Februar 2012

Neuer Koch

Ich habe einen neuen Mitschreiber (Hobbykoch) rekrutiert, die Einladung ging eben raus. Welcome, junger Mann, ich bin gespannt, womit du uns bekochst - Hauptsache, du "verkohlst" uns nicht :-))

Mittwoch, 11. Januar 2012

Plastikdosen gegen Tierchen

Eingeweihte wissen, was es zu bedeuten hat, wenn ich meinen Vorrat von fest schließenden Kunststoffdosen aufstocke: Viecher!

Alle paar Jahre schleppe ich irgendwelche liebreizenden Tierchen ein, die es sich zuvor bereits im Supermarkt oder gar in der Herstellung/Abfüllung - ich mag gar nicht drüber nachdenken - in einem Getreideprodukt ihrer Wahl bequem gemacht haben. Gestern Abend erwischten sie mich eiskalt: Ich öffnete ein Paket Grieß, das ich erst vor ganz kurzem gekauft hatte, und siehe da, es tummelten sich Bewohner.

Mich packt jedes Mal wieder die blanke Wut... Das Lebensmittel entsorgt, den Schrank und alles, was in ihm liegt, kontrolliert. Ich scheine Glück gehabt zu haben.

Gut erinnere ich mich an die Getreidekäferplage. Diese harmlos aussehenden Tierchen kamen einfach im Sommer von draußen herein geflogen und machten es sich in allem bequem, was sie finden konnten. Seither sind viele meiner teuren Original-T...dosen als Aufbewahrungsorte für allerlei Dinge in Betrieb, die ich sonst nie und nimmer derart sicher verschlossen hätte. Nachschub tat also Not!



(Ich überlege, ob ich den hiesigen R*W*-Filialleiter informieren sollte?)

Montag, 2. Januar 2012

Mascarpone-Dessert

Am interessantesten von unserem Weihnachtsmenü dürfte das Dessert gewesen sein. Nachdem ich gefühlte hundert Rezepte beim Chefkoch durchstöbert und weitere Tipps am Arbeitsplatz erhalten hatte, gab es eine Eigenkreation:

  • 2 Becher à 500 g Mascarpone
  • 1 großer Vollmilch-Naturjoghurt 500 g (anstatt der meist angegebenen Sahne)
  • 1/2 Paket Puderzucker
  • ein Rest Eierlikör, damit die Flasche vom letzten Kuchenbackanfall endlich leer wird
  • 2 Pk. Vanillezucker
  • 2 Pakete TK-Waldfrüchte
  • 2 Packungen (besser sind 3, weiß ich jetzt) Schoko-Cookies

Mascarpone, Joghurt, Zucker, Vanillezucker, Likör wurden mittels der Küchenmaschine lang und heftig miteinander ver- und geschlagen. Dann musste die größte Auflaufform herhalten für das Schichtdessert:

1. Lage: Cookies
2. Lage: der Inhalt des ersten Paketes TK-Früchte, noch gefroren
3. Lage: die Hälfte Mascarpone-Creme

Lagen 4, 5, und 6 wie die ersten drei.

Deckel drauf und 24 Stunden ab in den Kühlschrank.

Das Ergebnis war so lecker, dass keine Zeit für ein Foto blieb. Empfehlenswert!

Samstag, 3. September 2011

Äpfel

Wir haben Apfel-Erntezeit, oder etwa nicht? Da ich dem Apfelangebot in letzter Zeit nichts abgewinnen konnte und ich prinzipiell nicht mehr gewillt bin, Äpfel aus Neuseeland zu kaufen (obwohl diese "Braeburn" häufig die einzigen wohlschmeckenden mit nicht allzu dicker Schale waren), freute ich mich über die Ausschilderung im Discounter "Neue Ernte - Bio-Äpfel aus Deutschland". Aber ratet, was fand ich unter diesem Schild? Genau. Eine Kleinstpackung mit vier Äpfelchen "Braeburn aus Neuseeland."

Später besuchte ich den zweiten Supermarkt hier und besah mir das Apfelangebot genauer: Neuseeland, Spanien, Italien. Nicht ein einziger ehrlicher deutscher Apfel! Und weil ich mir inzwischen Appetit "angeguckt" hatte, nahm ich, was wohl... den Beutel italienischer Äpfel. Name = Gala Royal. Die heißen sowieso jetzt alle gleich, egal wohler sie stammen.

Früher war bestimmt nicht alles besser, aber ich wünsche mir zurück: Ingrid Marie, Jonathan, Cox Orange, Boskop. Und zwar als ganz normales Supermarktangebot.

Samstag, 14. Mai 2011

Honig-Vinaigrette

Eigene Kreation von eben gerade und leeeeckkkkker, gut geeignet um eher langweilige "Standard-Salate" (Eisberg, Rucola, grüne Gurke, Tomaten, Zwiebel) aufzupeppen.

Pro Person:

Einen Eßlöffel Honig, je drei Eßlöffel Balsamico und feines Olivenöl, einen halben Teelöffel Zitronenzucker, eine Prise Salz, etwas Pfeffer, etwas getrocknetes ital. Kräutergewürz mit Knoblauch mit einem Schneebesen gründlich verschlagen.

Über den Salat geben, mit Sonnenblumenkernen bestreuen.

Was Zitronenzucker ist? Abrieb von Bio-Zitronen unter einer Schicht Zucker verschlossen im Kühlschrank aufbewahrt.

Dienstag, 15. März 2011

Kaffeepads, heute: Ikea

3. Ikea Food, Kaffepods mellanrost

Kürzlich quasi im Vorbeigehen eine Tüte gegriffen, die zwar die für Kaffeepads gewaltige Menge von 36 Stück enthielt, aber trotzdem mittlerweile leer ist...



Leckerer Kaffeeduft umweht mich bereits beim Öffnen der Tüte, lecker und vollmundig ist schließlich der Geschmack. Hier ist es gelungen, einen aromatischen Kaffee zwischen die Papierdeckelchen zu pressen, der nicht scharf geröstet ist (siehe Bezeichnung "mellanrost", also mittel) und tatsächlich mit einem normalen Kaffee mithalten kann - oder sogar noch leckerer ist.

Absolute Empfehlung gleich nach meinem Top-Kaffee, den ich hier aber noch nicht verewigt habe. (Gut Ding will Weile haben.) Und das ist ausgerechnet ein Kaffee vom Möbelschweden!