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Montag, 22. Juni 2020

Brot mit Kürbiskernen

Als Anfang März kurz vor dem Corona-Lockdown in den Geschäften "Hamsterkäufer" die Regale leerten und das Mehl knapp zu werden schien, habe ich reservehalber eine Packung Brotbackmischung gekauft - die letzte ihrer Art im Regal.

Nicht, dass tatsächlich jemals irgendwas wirklich knapp geworden wäre, fiel es mir vor ein paar Tagen wieder in die Hände, und ich hielt es für eine spannende Aufgabe, dieses vorbereitete Produkt auszuprobieren.



Ich habe mich fein an die Anleitung gehalten, und es funktionierte auch alles ganz prima, außer, dass das Brot, frisch der Kastenform entnommen, am Boden und an den Seiten noch arg "klitschig" war, so in Richtung roher Teig.

Meine Lösung: ohne Form kopfüber auf mein Backblech mit Backpapier gelegt und nochmal eine halbe Stunde weiter gebacken.

Das Ergebnis ist nun sehr gut gelungen, das Brot hat eine knusprige Kruste, lässt sich sehr gut in Scheiben schneiden ohne zu zerbröseln und schmeckt ausgesprochen lecker.


Ich würde diese Backmischung gerne empfehlen wollen, allerdings nicht uneingeschränkt: Auf der Inhaltsangabe finden sich allerlei dubiose Zusatzstoffe, bei denen ich mich frage, ob die unbedingt nötig sind. (Allerdings finden sich solche auch sowohl in Industriebrot als auch dem, welches große Bäckereiketten verkaufen, wenn man den Reportagen im TV glauben darf.)

Demnächst hier: Focaccia!

Sonntag, 19. Februar 2017

Suppe aus allem, was in der Erde wächst

Zwangsweise und krankheitshalber zu viel fernsehen führt zu Gelüsten. Hier: eine besondere Gemüsesuppe. Es geht mir übrigens nicht darum, ein spezielles Rezept nachzukochen, meistens bekomme ich einfach Inspirationen...

(Aber... da denkt man, vielleicht ist man ja fast gesund - und dann strengt das bisschen Gemüseputzen und Aufräumen so unglaublich an... Wie schön, dass ich mir für jeden Tag nur eine einzige Aufgabe vornehme.)

Was ich eingekauft habe:


Fünf Karotten, eine Süßkartoffel, eine halbe Sellerieknolle, eine Packung mit 250 g Pastinaken, eine Schachtel Kresse. Kartoffeln und eine Packung Sahne hatte ich im Vorrat.

Ausgepackt sieht das Ganze dann so aus:


Ich hätte gern noch Rote Bete dazu genommen, aber die gibt es hier nur als Packung mit drei eingeschweißten kleinen Knollen... Problem ist ja immer, dass bei einer gewissen Diversität eine zu große Menge des Endproduktes dabei herauskommt. (Ich hätte vielleicht weniger Karotten nehmen können, dann hätte die Suppe nicht das Aussehen von Kürbis bekommen...)

Jedenfalls habe ich alles ordnungsgemäß geschält, geputzt und geschnippelt...



... dann meinen größten Topf genommen (damit beim Umrühren nicht die Hälfte außenbords gerät), etwas Olivenöl heiß gemacht und das Gemüse (außer den Kartoffeln!) darin angeröstet.

Die Kartoffeln dann dazu gegeben und mit so viel Brühe aufgefüllt, dass das Gemüse knapp bedeckt war. Pfeffer und Salz, Muskatnuss und einen Teelöffel rote Currypaste dazu...


... alles gut umgerührt, Deckel drauf, so lange kochen lassen, bis alles schön weich war.

Am Ende meinen Pürierstab genommen und alles zu einer cremigen Suppe verarbeitet, dabei die Sahne untergerührt. Aufgefüllt, ein wenig Kresse draufgestreut... und mit Heißhunger draufgestürzt!

Freitag, 21. Oktober 2016

Kokosöl

Ich bin ja nicht gerade diejenige, die allen möglichen neuen Trends hinterherläuft. Auf Kokosöl kam ich durch ein Gericht, das die Tochter kochte... und den Geschmack.

Gestern konnte ich es endlich im Handel finden (ich wohne in einer Gegend, wo so spezielle Sachen eher nicht nachgefragt werden). Als ich auf dem Glas von "mehrfach gesättigten Fettsäuren" las, war ich eher skeptisch, was den Wert für die Gesundheit betrifft. Deshalb gesucht und gefunden:

Kokosöl - ... und seine Wirkung auf die Gesundheit.


(Und was die Sojabohnenkeimlinge betrifft, warte ich erstmal mein Experiment ab.)

Sonntag, 19. Juli 2015

Gefüllte Fladenbrote

Man kaufe zwei kleine Fladenbrote zum Fertigbacken, beschriftet mit "Focaccia," was nichts anderes bedeutet als "Fladenbrot," einer italienischen Focaccia aber nicht im entferntesten ähnelt.

Egal.

Also... ich hatte letztes zwei solcher kleinen Fladenbrote gekauft.

Für die Füllung nahm ich...

  • die Hälfte eines Paketes TK-Blattspinat
  • fünf Frühlingszwiebeln
  • eine handvoll kleiner Tomaten
  • knapp eine halbe Schachtel Frischkäse
  • ungefähr zwei handvoll geriebenen Käse
  • Pfeffer (reichlich), Salz (eher weniger)
  • getrocknetes Gewürz: Knoblauchstückchen (viele) und Chiliflocken (wenige)
Wie der geübte Küchenchef mit einem Blick erkennt, es sind alles ungefähre Angaben, das ist auch völlig in Ordnung so!

Die Zutaten lassen sich je nach persönlichen Vorlieben variieren, da bin ich sicher!

Ich heizte meinen Ofen vor auf 250 Grad, belegte mein Backblech mit Backpapier und schnitt die kleinen Fladenbrote auf.

Der mittlerweile aufgetaute Spinat (wer ihn nicht rechtzeitig aus dem Kühli holt, kann ihn in der Microwelle mit "auftauen"-Einstellung in zehn Minuten klar beommen) wurde einmal auf das Sieb gelegt und ausgedrückt, das überschüssige Wasser weg gegossen.

Dann habe ich fünf Frühlingszwiebeln (ein halbes Bund, was im Kühlschrank herum lag) geputzt und klein geschnitten. Normale Zwiebeln hätten es auch getan. Oder gar keine, je nach Gusto.

Ein paar kleine Tomaten hatte ich imVorrat, Cocktailtomaten, große ganz klein geschnitten wären auch nett gewesen, geschnitten.

Alles in die Schüssel mit dem Spinat gekippt.


Gewürze (Knoblauch, Chili, was jeder so mag) dazu, knappe halbe Schachtel Frischkäse (ich hätte gern Ricotta gehabt, der ist hier fast nicht zu bekommen!) dazu, Pfeffer, Salz aus der Mühle drauf, alles mit einer Gabel gut zerdrückt und gemischt, dann den geriebenen Käse hinein gegeben. (Mozzarella wäre nett gewesen, Parmesan wäre auch gegangen - jeder, wie er mag!).


Alles zu einer "Matsche" zerdrückt, zerrührt. :-)


Das Ganze hälftig auf die beiden kleinen Fladenbrote verteilt, verstrichen, die "Deckel" drauf gesetzt.


Und in den Ofen, mittig, bei 250° - wie lange? Mein Ofen ist sehr speziell und braucht immer länger als andere Öfen... Tipp: Bis die Focaccia leicht gebräunt ist. Das war letztlich knusprig und SEHR LECKER!

 


Mittwoch, 15. Oktober 2014

Guacamole

Im Jahre 2000 verbrachten wir Weihnachten in London bei der großen Tochter, die als Au Pair bei einer spanischen Familie lebte. So kam es, dass sie lustigerweise in England in Kontakt mit der spanischen Küche kam. Unvergessen: Ihre Avocado-Creme.

Kürzlich fragte ich sie nach dem Rezept für diese Creme, da nannte sie zum ersten Male das Wort "Guacamole" - wir rekapitulierten kurz die Zutaten. (Manchmal habe ich ja auch einen seltsamen Heißhunger!) Heute habe ich dann alles dafür eingekauft, was mein Haushalt nicht sowieso bereit hielt, dann kurz nochmal bei chefkoch.de nachgelesen... wie immer: Viele Varianten. Folglich kann ich nicht so viel verkehrt machen!

Ich entwickelte also mein eigenes Rezept:

  • eine Avocado (gekennzeichnet mit: reif, essfertig)
  • eine halbe Zitrone
  • eine Tomate
  • eine halbe Zwiebel
  • eine halbe Knoblauchzehe
  • eine kleine Schote von meiner Paprikapflanze (!)
  • Pfeffer, Salz
Tomate mit kochendem Wasser überbrühen, ein paar Minuten warten, abschrecken. Haut entfernen, Tomate in kleinste Stücke schneiden.

Zwiebel und Knoblauchzehe schälen, jeweils die Hälfte sehr fein schneiden.Die Mini-Paprikaschote putzen, waschen und schnippeln.

Halbe Zitrone auspressen.

So weit die Vorarbeit.

Avocado schälen (hier musste ich aufpassen: Avocado ist sehr fetthaltig und flutscht einem schnell aus der Hand!), vom Kern befreien, in Stücke schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln. Pfeffern, salzen, mit Zwiebel, Knoblauch, Paprika vermengen.

Nun eine Gabel nehmen und alles fein zerdrücken (wieder: Vorsicht! Sehr leicht rutschen die Avocadoteile vom Teller...!), bis alles so grob oder fein vermengt ist, wie es behagt. Fertig.

Gegessen wird das Ganze klassischerweise mit Tapas - aus Kalorien- und Fettspargründen habe ich Knäckebrot-Cracker genommen.

Samstag, 26. Februar 2011

Gefährlich, TV zu sehen...

... wenn man ganz zufällig eine Kochsendung mit Tim Mälzer erwischt. Es entsteht augenblicklich ein unbändiger Appetit auf Fleisch und Gemüse:



Nein, ich koche kein Rezept nach, mir genügt meist ein wenig Inspiration in Kombination mit dem Angebot des hiesigen Supermarktes. Ich werde versuchen, mein Experiment während der Herstellung zu notieren, mal sehen, was dabei heraus kommt ;))