Posts mit dem Label Fleisch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Fleisch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 10. Dezember 2022

Reistopf serbische Art

Vor einiger Zeit suchte ich meine alten Rezeptbestände durch nach einem Gericht, das sättigt, ohne zu schwer zu sein, dazu gut vorzubereiten war für den nächsten Tag. Da fiel mir eine Rezeptkarte in die Hände, die ich als ganz junge Frau angefertigt hatte (da war meine Handschrift noch unverbraucht).

Zutaten für zwei Personen:

  • 200 g Rindfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 150 g Reis
  • je 1 grüne und rote Paprikaschote
  • 1 EL Tomatenmark
  • Salz
  • Majoran
  • Pfeffer
  • Paprikapulver

Zubereitung:

Das Rindfleisch in kleine Würfel schneiden und in heißem Öl von allen Seiten anbraten. Die Zwiebeln und die Paprikaschoten ebenfalls kleinschneiden, mit dem Reis zugeben und kurze Zeit abrösten. Gewürze und Tomatenmark zugeben, mit Wasser auffüllen, kochen lassen, evtl. nochmals Wasser zugeben.

Ich bin sicher, dass ich die doppelte Menge zubereitet und noch ein paar Chiliflocken zugegeben hatte, aber wirklich nicht zu viele, das Gericht sollte nur gut gewürzt und ausdrücklich nicht scharf sein.

Es ist simpel, hat allen Essern gemundet und wird sicherlich nun endlich Einzug in mein Repertoire halten, ich liebe Eintopfgerichte.

Sonntag, 28. Oktober 2018

Fruchtig-scharfes Gulasch mit Polenta

Bevor ich vergesse, wie ich es gemacht habe... Eigentlich hatte ich nur 500 g Fleisch eingekauft und ansonsten Reste aus Kühlschrank/Küche verarbeitet.


Zwei Zwiebeln geschält und geschnippelt.
Zwei Knoblauchzehen und ein großes Stück Ingwer dito.

Das zusammen mit dem Fleisch und drei Lorbeerblättern in Kokosöl scharf angebraten. Pfeffer und Salz nicht vergessen!

Inzwischen im Kochtopf gesammelt:

Drei Gewürzgurken.
Einige grüne Peperoni (Rest aus dem Glas).
Zwei rote Paprikaschoten.

Alles geschnippelt und rein.

Den Inhalt der Pfanne nebst abgelöschtem Bratensatz in den Kochtopf gekippt und auf den Herd gestellt...

Eine Handvoll kleiner Tomaten gewaschen und rein...

Immer schön umgerührt.

Im Kühlschrank stand noch ein offenes Päckchen mit gestückelten Tomaten im eigenen Saft - dazugekippt.

Alles fein umgerührt, Deckel drauf und einige Zeit schmurgeln lassen. Am Ende war das Fleisch zart und die Soße eingekocht, wunderbar.

Und weil das alles schön scharf war, fand ich dazu eher neutrale Polenta gerade richtig.


Mittwoch, 15. November 2017

Schweinebraten wie bei Mama

Tagelang quälte mich ein Appetit auf Schweinebraten!

Ich bin nicht der ganz große Fleischesser, aber bei Heißhunger muss ich dringend nachgeben... Wenn man Portionen single-kompatibel kocht, muss man darauf achten, auch die Fleischstücke adäquat zu kaufen, anderenfalls bleibt nur das Einfrieren.

Klassischer Schweinebraten, wie meine Mutter ihn früher zubereitet hatte:

  • Ein schönes Stück Schweinefleisch von der Theke, da gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.
  • Dann reichlich kleingeschnittene Zwiebeln.
  • Ein paar Lorbeerblätter.
  • Pfeffer, Salz.
  • Fett zum Anbraten. Entweder weißes Pflanzenfett oder Öl. 
  • Wer mag: Gewürzgurken, ein paar getrocknete oder frische Tomaten.
  • Pfefferkörner.

Das Fleisch wird gepfeffert, Salz kommt später hinzu, um das Fleisch nicht auszutrocknen.
Nun wird die Pfanne heiß! Das gepfefferte Fleisch hineinlegen und rundherum anbrutzeln.
Die Zwiebelstücke und Lorbeerblätter hinzugeben und mitschmurgeln lassen.

Ist das Fleisch rundherum lecker-bräunlich, kommt es in einen passenden Kochtopf, die Zwiebeln obendrauf, dann wird die Pfanne mit Wasser abgelöscht, um den braunen Bratensatz mitzunehmen, und alles über das Fleisch gegossen. Logisch, dass der Topf auf dem heißen Herd steht?

Jetzt kommen je nach Geschmack ein paar Gewürzgurken dazu und/oder ein paar Tomaten. Ich habe getrocknete genommen, die sind gleich schon gesalzen - in dem Falle also Vorsicht mit dem Salz! (Pfefferkörner auch an dieser Stelle mit in den Topf geben.)

Ansonsten jetzt Salz dazu, mit Wasser so weit auffüllen, bis das Fleischstück knapp bedeckt ist.
Deckel drauf und mindestens eine Stunde köcheln lassen, gern auch länger.

(An dieser Stelle lasse ich dann das alles abkühlen und mache am nächsten Tag weiter.)

Fleisch herausheben, in Scheiben schneiden. Den Bratenschmorsaft aufkochen... nun kommt's, ganz klassisch und überhaupt nicht "moderne Küche": ein paar Teelöffel Mehl anrühren mit Milch, dann so viel davon in die kochende Soße rühren, bis sie dicklich wird.

Die Fleischscheiben zurück in die Soße geben und alles gut heiß werden lassen bis zum Servieren.

Hmjammmm, wie früher zuhause!

Samstag, 31. Januar 2015

Rindergulasch mit viel Gemüse und Polenta

Ich bin nicht so der große Fleischesser, aber wenn mein Körper sagt: "Fleisch!" und ich alle möglichen und unmöglichen Fleischgerichte halluziniere, wird es Zeit; ganz ungewöhnlich dabei, dass es schon zum zweiten Male innerhalb einer Woche passiert. Egal, ich scheine es zu brauchen. Aber nicht ohne Gemüse!

Folglich kochte ich heute einen Rindergulasch-Gemüsetopf ;-)

  • gut 500 g Rindfleisch (alles, was an der Fleischtheke vorrätig war!)
  • mehrere klein geschnippelte Schalotten
  • ein klitzekleines bisschen Ingwerwurzel, auch zerkleinert
  • ein paar Lorbeerblätter
  • etwas italienisches Kräutergewürz, heute speziell wegen der getrockneten Knoblauchstückchen (vergessen, Knoblauch einzukaufen)




  • eine Zucchini (es widerstrebt mir, den italienischen Plural hier im deutschen Singular zu missbrauchen)
  • zwei Tomaten

gewaschen und geschnippelt.

In Ermangelung einer großen Pfanne brate ich Fleisch immer gleich im Topf an. Das funktioniert, weil er einen großen Durchmesser hat und dabei flach ist - insofern einer Pfanne bezüglich Funktionalität ähnlich ist.

Also Öl in den Topf, das Fleisch gepfeffert, rein damit! Dann Zwiebeln, Lorbeer usw. dazu und alles kräftig durchbraten lassen. Gelegentlich umgerührt. Dran gedacht, zwei Peperoni (entkernt!) klein geschnitten mit in den Topf zu tun. Nicht mehr, sonst wird es zu scharf - und man möchte ja auch noch den anderen Zutaten hinterher schmecken können...

Während dessen zwei sehr große und knackige rote Paprikaschoten zerkleinert, die das Gemüse dann komplettiert haben:



Als ich das Fleisch mit einen Glas meines Lieblingsrotweins ablöschte, blutete mir fast das Herz. Aber: ein gutes Gericht verlangt erstklassige Zutaten!



Das Gemüse dazu, dann allerhand Gewürze bzw. Gewürzkräuter, unter anderem Oregano, Majoran, ein paar Pfefferkörner, etwas Salz (ich salze immer sparsam, mir schmeckt viel Salz im Essen nicht), mit einem Schuss Wasser aufgefüllt, damit alles knapp bedeckt ist, Deckel drauf und schmurgeln lassen.


Da ich nicht so der große Kartoffel-Fan bin, Reis letztens schon dran gewesen war, ich auf Pasta keinen Appetit hatte, fiel mir Polenta ein. Polenta ist schnell gemacht, wenn man die Mengenverhältnisse kennt. In meinem Falle 125 g Polenta auf 0.5 l Wasser (mit etwas Salz), man kann für den guten Geschmack etwas Butter einrühren. (Das ist natürlich für eine Ein-Personen-Portion viel zu viel, Polenta kann man aber, wenn sie fest geworden ist, prima in Stücke schneiden und zusammen mit dem Essen wieder heiß machen. Oder einfach in Scheiben schneiden und anbraten.)

Bratwurst-Gemüsepfanne mit Reis

Das liest sich abenteuerlich, zugegeben.

Zwei feine Bratwürste in Öl scharf angebraten, dazu dann ein paar klein geschnittene Zwiebeln und allerlei von diesen sogenannten "Snack-Paprika"-Schoten (die immer noch original verpackt im Kühlschrank lagerten und allmählich mal weg mussten), kleingeschnitten natürlich. Alles gut in der Pfanne mischen und ein paar Minuten durchbraten. Zwei Peperoni aus dem Glas (was auch so im Kühli vor sich hin dümpelt) entkernt und klein geschnipselt, rein in die Pfanne... ein bisschen von meinem italienischen Kräutergewürz reingerührt, dann ein Paket passierte Tomate drüber gekippt. Alles um die Bratwürste herum vermischt, Deckel auf die Pfanne gepackt und vor sich hin schmurgeln gelassen.

Reis gekocht, abgegossen... aufgefüllt.

Das reichte für zwei Portionen. Also den restlichen Reis zu dem restlichen Kram in die Pfanne gegeben, am nächsten Tag nochmal aufgebraten. Ergebnis: Noch viel leckerer als am Vortage!

Foto gibt es nicht. Der Grund: Das Gericht schmeckt zwar phantastisch, sieht aber nicht wirklich fotogen aus.

Samstag, 16. August 2014

Tomaten-Koteletts

Heute ein Rezept bei essen & trinken gefunden und augeblicklich Appetit bekommen.

Allerdings habe ich die Koteletts ausgetauscht gegen dicke (!) Scheiben Schweinenacken. (Mich stören an den Koteletts - Karbonaden sagen wir hier - die dicken Knochen. Das Knabbern an den Knochen mag ich nicht.) Die Nackensteaks, marmoriert (gut für den Geschmack!) habe ich dann behandelt wie im Rezept vorgesehen.


Die Tomaten... ich muss ja nehmen, was die Geschäfte hergeben... warum allerdings hier zwei Sorten verarbeitet werden bzw. nun wurden, erschließt sich mir nicht. (Das Ergebnis war aber insgesamt super lecker!)


Rosmarin. Ich liebe Rosmarin. Nur gibt es frischen Rosmarin kaum zu kaufen - wenn man von den Blumentöpfen mal absieht, die nach dem Ernten von ein paar Zweiglein stets eingehen. Also habe ich heute meinen Rest getrocknetes Gewürzkraut genommen. (Besser als nichts.)

(Der Wein gehört nicht zum Rezept...!)

Koriander! Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich Koriandersaat gekauft und verarbeitet. Und ich bin begeistert. Genau so von der Umsetzung "Honig aufs Fleisch"...



Alles in allem wirklich überraschend lecker!


Zum Glück habe ich noch eine Portion für morgen...