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Sonntag, 14. August 2016

Bohnen-Schupfnudel-Pfanne


Es war mal wieder ein Foto, das mich auf ein Rezet bei essen & trinken aufmerksam machte. Ich bekam spontan einen großen Appetit auf dieses Essen und besorgte flugs die Zutaten:

  • 300 g Brechbohnen 
  • Salz 
  • 200 g Pfifferlinge 
  • 1 Zwiebel 
  • 5 Stiele Bohnenkraut
  • 2 El Öl
  • 1 Pk. Schupfnudeln (Kühlregal, 500 g) 
  • 100 g Bacon-Streifen
  • Pfeffer
In aller Ruhe putzte ich das Gemüse...




Pfifferlinge müssen nach dem Abspülen gründlich trocken getupft werden. Mangels Küchenrolle tut es auch ein frisches Geschirrtuch.

 


Das Rezept sieht vor, die Schupfnudeln "goldbraun" zu braten. Das gelang mir nicht. Sie klebten am Boden fest, auch egal, wieviel Öl ich hinzu gab. Ich werde künftig wieder die Gnocchi nehmen, wie bisher.



Das Resultat war selbstverständlich sehr lecker!


 Und nun meine Meinung zu diesem Gericht und dem ganzen Aufwand:

  • Die Pfifferlinge bemerkt man beim Essen gar nicht, sie bringen keinerlei besonderen Geschmack in das Essen.
  • Schupfnudeln sind nichts anderes als Gnocchi, nur etwas anders geformt. Sind praktisch, aber unnötig, wie gleich klar werden wird.
  • Bohnenkraut kann man nehmen, muss man aber nicht. Bohnen ohne Kraut sind schon sehr lecker.
  • Bacon kann man nehmen.

Begründung:
Von Zuhause kenne ich grüne Bohnen mit Würfeln von durchwachsenem Speck und Zwiebeln, goldbraun knusprig ausgelassen, sehr lecker! Dazu passen ganz normale Kartoffeln, Kartoffelpüree, sogar Bratkartoffeln. (Dazu gab es früher dann meist ein Stück kurzgebratenes Schweinefleisch.)

Ich habe noch eine zweite Portion davon, über die ich mich nachher hermachen werde. Aber nochmal diesen Aufwand mit Pfifferlingen, zwei Bratpfannen etc. werde ich gewiss nicht mehr betreiben.

Montag, 3. Dezember 2012

Konservendelikatesse

Oder: Warum ich manchmal Konserven liebe.

Krank, schlapp, elend, aber hungrig! Bitte kein Brot, das hatte ich schon, auch Obst ist bereits gegessen.

Den Vorratsschrank geöffnet, da lachte mich eine Dose weiße Bohnen in Suppengrün an, außerdem eine kleine Dose geschälte Tomaten, eine Packung Orecchiette (kleine gewölbte Nudeln aus Süditalien) und eines der aus dem Urlaub mitgebrachten Gewürze "alla puttanesca" mit viel Chili und Knoblauch.

Doseninhalte in den Kochtopf gekippt, die Tomaten zerstückelt, alles verrührt, zwei Teelöffel Gewürzmischung dazu, aufgekocht, dann eine reichliche Handvoll Nudeln hinein gegeben und ungefähr 20 Minuten köcheln lassen, währenddessen zwei, drei Male umgerührt.

Nach weniger als einer halben Stunde ist ein leckeres Essen fertig!
Aufgefüllt, darüber geriebener Grana Padano oder Parmigiano - heiß, scharf, lecker, sättigend!

Samstag, 21. Februar 2009

Bohnensuppe italienisch

Zugegeben, keine "echt italienische Bohnensuppe": Auf der Suche nach einem interessanten Rezept begegneten mir viele Variationen, und ich habe das draus gemacht, was mir lecker vorkam - und wofür keine exotischen Zutaten zu besorgen waren. Seltsam erschien mir allerdings, dass ich weiße Bohnen nur als "Halbfertigessen" in der Dose fand, ich hatte vor gehabt, mit getrockneten Bohnen zu beginnen.

Fast alle italienischen Rezepte enthielten außer Bohnen noch Tomaten, Nudeln, Kräuter und als "Topping" geriebenen Parmesan. Außerdem häufig noch Speck und Zwiebeln.

Meine Zutatenliste:

  • etwas Olivenöl
  • eine Dose weiße Bohnen mit Suppengemüse
  • eine Dose Tomaten
  • ein Päckchen Frühstücksspeck
  • zwei Zwiebeln
  • eine Knoblauchzehe
  • ein Esslöffel gehackter Oregano (TK)
  • zwei Zweiglein Rosmarin
  • schwarzer Pfeffer
  • Salz
  • italienische Hörnchennudeln
  • Parmesan
  • Dazu schmeckt: Ciabatta


Zubereitung:
Speck klein schneiden, Zwiebeln würfeln, Knoblauch hacken, alles in einen großen Topf mit einem kleinen Schuss Olivenöl geben und schmurgeln. Wenn die Zwiebeln glasig (nicht braun!) sind, die Bohnen (mit Flüssigkeit) und Tomaten drauf geben, durchrühren. Oregano, gehackten Rosmarin, Pfeffer und Salz dazu geben, gut verrühren und einmal heftig aufkochen lassen, zwei Handvoll italienische Hörnchennudeln unterrühren. Deckel drauf und bei schwacher Hitze 20 - 30 Minuten vor sich hin köcheln lassen.



Dann bleibt nur noch, beim Servieren geriebenen Parmesan drüber zu streuen und ein frisch aufgebackenes Ciabatta-Brötchen dazu zu reichen. Guten Appetit!

(Wenn man von der reinen Kochzeit absieht, dauert die Zubereitung weniger als 30 Minuten, also ein echter Tipp für ein schnelles Essen aus Sachen, die man leicht im Vorrat halten kann.)