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Montag, 11. Mai 2020

Bananenbrot

Überall als Bananenbrot bekannt, aber de facto ist es ein sehr saftiger Kuchen.

Hier die Zutaten lt. Originalrezept:
  • 3 - 4 reife Bananen
  • 120 g brauner Zucker
  • 125 ml Pflanzenöl
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 180 g Vollkornmehl
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 30 g Pekanusskerne
Meine Zutatenabwandlung:
  • 3 reife Bananen
  • 100g Rohrzucker
  • 125 ml Rapsöl
  • 1 Tüte Vanillezucker plus einige Umdrehungen aus der Vanillemühle mit Bourbonvanille
  • 180 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 reichlicher TL Backpulver
  • eine Handvoll Walnusshälften
Eine Banane ganz lassen, die kommt zum Schluss obendrauf!

Bananen zu Brei musen, dann mit dem Zucker, Öl, Vanille, Mehl und Backpulver zu einem Teig verrühren und in eine Kastenform füllen.


Die letzte Banane halbiert oder in Stücken obenauf legen, dazwischen die Nüsse verteilen.

Das Ganze kommt bei 180 °C für 40 Minuten in den Backofen.
Gut abkühlen lassen.


Variationen meiner Töchter:
Zucker austauschen gegen Fruchtmark oder Agavendicksaft.
Pflanzenöl kann auch Kokosöl oder ganz normale Butter sein.
Mehl kann man tauschen gegen Weizenmehl oder halb/halb Weizen/Dinkel.
Im Teig eine Handvoll Blaubeeren, Cranberries und/oder Schokoraspeln verrühren.
Eine hat auch Erdnusscreme oder andere Creme-Brotaufstriche mit verarbeitet.
Obendrauf können statt der Nüsse auch Mandeln sein. Auch Erdnüsse stelle ich mir lecker vor.



Update 30.05.2020:

Die Variante von heute:
  • 3 reife Bananen, zwei gemust, eine halbiert obendrauf
  • 100g Rohrzucker (oder 120g, ich erinnere mich nicht mehr)
  • 125 ml Rapsöl
  • 1 Tüte Vanillezucker plus einige Umdrehungen aus der Vanillemühle mit Bourbonvanille
  • ein reichlicher TL Zimt
  • 180 g Dinkelvollkornmehl
  • 2 TL Backpulver
  • eine halbe Schale Blaubeeren, nach Gefühl
  • ebenfalls nach Gefühl Mandelblättchen sowohl mit den Blaubeeren vorsichtig untergehoben als auch als Topping, nachdem die Banane obenauf lag 

Sonntag, 22. November 2009

Wiener Nusskuchen

Warum er nun gerade "Wiener Nusskuchen" heißt, entzieht sich meiner Kenntnis, das Rezept, das auf einem uralten Kalenderblatt stand, nannte sich jedenfalls so. Im Laufe vieler Jahre ist er zu einem traditionellen Weihnachtskuchen bei uns geworden - allerdings schon lange nicht mehr in meiner eigenen Familie - wegen einer vorhandenen Nussallergie. Die Nussallergie ist allerdings auf eine Person beschränkt, so dass ich heute zwei kleine Backformen mit dem Teig gefüllt habe, dann kann ich ihn dort hin geben (und mitessen!), wo niemand allergisch reagiert.
Genug der Präliminarien.

Die Zutaten:

  • 250 g Butter oder Margarine
  • 250 g Zucker
  • 4 Eier
  • 125 g gemahlene Haselnüsse
  • 125 g Maisstärke
  • 125 g Mehl
  • 2 gestrichene EL Kakao

Das weiche Fett mit dem Zucker schaumig rühren. Nach und nach die Eier dazu geben. So lange rühren, bis der Zucker gelöst ist. Die gemahlenen Nüsse dazu geben und verrühren, dann das Mehl und die Stärke sowie den Kakao.

Den Teig in eine gut gefettete (Standard-)Kastenform füllen und bei guter Mittelhitze eine Stunde backen (ca. 175°C).



Falls gewünscht, aus Puderzucker und etwas heißem Wasser einen Guss rühren und den Kuchen damit glasieren.

Übrigens bietet es sich an, den Teig zu verdoppeln und zwei Kastenformen zu füllen, nebeneinander passen sie sehr gut in den Ofen, und man hat bei gleichem Aufwand einen Kuchen mehr. Das lohnt sich, da dieser dunkle Nusskuchen meist zum "Renner" wird...