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Samstag, 9. Juli 2016

Quark-Frucht-Dessert mit Schokokuchenresten

Gut, um Schokoladenkuchenreste oder einen Berg Krümel zu verarbeiten.

Ich hatte allerhand Krümelkram von meinen Toffee Brownies übrig.

Für zwei Portionen, Vorgehensweise wie folgt:
  • Kuchenbrocken und -krümel auf dem Boden der Dessertschalen verteilen.
  • Allerlei frisches Obst waschen und ggf. klein schneiden.
  • Obst auf dem Kuchengrund verteilen.
  • 250g Sahnequark mit zwei kleinen Bechern Joghurt verrühren.
  • Quarkmischung gut über dem Obst verteilen, glatt streichen, damit keine Luft heran kommt.
  • Wer jetzt noch ein paar Krümelchen oder etwas geraspelte Schokolade übrig hat, streut sie über den Quark.
Deckel oder Folie drauf, in den Kühlschrank damit. (Oder gleich essen.) Ist auf jeden Fall am nächsten Tag mega-lecker!

Sonntag, 25. März 2012

Toffee Brownies

Was Brownies sind, müsste eigentlich jeder wissen. Bei diesem Rezept habe ich die originale Bezeichnung übernommen, denn "Toffee" bezeichnet sowohl Geschmack als auch Konsistenz fast gut. Besser erklären geht nicht, da hilft nur noch schmecken!

Das übliche Verfahren: Ofen vorheizen, dieses Mal auf 160°C, eine kleine Backform präparieren (fetten oder Backpapier).

Zutaten:
  • 350 g dunkle Schokolade (ich nahm 200 g Bitter- und 150 g Vollmilchblockschokolade)
  • 250 g Butter
  • 3 große Eier
  • 250 g dunklen Rohrzucker (dieser ist hier Geschmacksträger und nicht ersetzbar)
  • 85 g Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver

Schokolade und Butter werden im Wasserbad langsam geschmolzen.

Währenddessen werden die Eier und der Zucker gründlich zu einer cremigen Masse geschlagen. Wenn der Zucker vollständig aufgelöst ist (das dauert eine Weile), kommen Mehl und Backpulver hinzu. Zum Schluss die warme Schoko-Butter-Masse unterrühren, alles in die Backform geben und 30 Minuten bei 160°C backen.


Vor dem Zerschneiden mindestens eine Stunde abkühlen lassen.


In kleine Stücke schneiden, denn dieses Gebäck "hat es in sich", es ist sehr mächtig und macht auch sehr satt. Der Geschmack und während des Essens der ganz spezielle Schmelz allerdings machen süchtig! (Diese großen Stücke waren nur fürs Foto.)

Ergänzung 09.07.2016
Jeder Backofen ist ein wenig anders - meiner ist ganz speziell: 160 Grad und 30 Minuten produzieren eine schöne Oberfläche über einer Menge Matsch ;-) (Kuchen gerettet mit einer guten halben Stunde zusätzlichen Aufenthalt im Ofen. Das funktioniert auch wenn er schon abgekühlt war!)

Besser: Ofen vorheizen auf 180 Grad, das Rost auf die zweite Position von unten einschieben, Kuchen dann eine halbe Stunde auf 180 Grad backen, dann runter regulieren auf 160 Grad und noch eine weitere halbe Stunde weiterbacken.

Sonntag, 13. Februar 2011

Cheesecake al cioccolato - Schokoladen-Käsekuchen

Töchterlein schwärmte dermaßen von diesem Kuchen, dass ich sogleich um das Rezept bat. Keine Ahnung, woher es ursprünglich stammte, ich habe gleich mal losgebacken.

Hier die Anleitung inklusive unserer/meiner Abwandlung:

Für den Boden:
  • 250 g Vollkornkekse ("Hobbits")
  • 100 g geschmolzene Butter

Für den Belag:
  • 500 g Magerquark
  • 300 g (bittere) Blockschokolade [je nach Geschmack, ich liebe bitter!]
  • 2 Eier
  • 2 Pk. Vanillezucker
  • 125 g Puderzucker
Kekse zerkrümeln und mit der Butter vermengen, auf dem Boden einer Springform Ø 24 cm verteilen und festdrücken.



Die Schokolade in Stücke brechen und im Wasserbad schmelzen.


[Ein spezieller dankender Gruß an die Tochter und in Erinnerung an ein Missgeschick]

Eier trennen und Eigelb mit dem Puderzucker und Vanillezucker zu einer glatten Masse verrühren. Jetzt den Quark hinzu geben und gut verrühren. Die aufgelöste Schokolade unter stetigem Weiterrühren in die Quarkmasse geben und schließlich das mit einer Prise Salz zu festem Schnee geschlagene Eiweiß vorsichtig unterheben. Alles auf den Tortenboden geben und im vorgeheizten Ofen bei 180°C eine Stunde backen.



Entgegen der Empfehlung der Tochter mit geschlagener Sahne servieren (doch, doch, lecker!).

Ein Bild von der fertigen Torta wurde leider nicht gemacht, als es mir einfiel, war schon alles verputzt!

Montag, 5. April 2010

Oster-Schokoladentorte

Trotz des erwähnten Missgeschicks (und obwohl ich viel zu viel Backpulver nahm) ist am Ende die Schokoladentorte ganz super lecker gelungen:



Woran man wieder einmal merken kann, dass einem immer noch sehr viel Spielraum bleibt beim Backen...

Als Füllung nahm ich übrigens dieses Mal Brombeergelee.

Samstag, 3. April 2010

Bagnomaria

Ein Wasserbad also.

Mein Bestreben war (und ist), die Schokoladentorte für morgen zu backen. Grund genug, das Rezept auf deutsch hier endlich online zu stellen :))

Wie im Rezept beschrieben, braucht es ein Wasserbad für Fett und Schokolade - kein Problem. Dachte ich. Während ich so herum werkelte und das Wasser heiß wurde, fiel mein Blick "so nebenbei" auf den Kochtopf:



Bei näherer Überprüfung stellte sich heraus, dass aus dem Glas (Jenaer Einweckglas!) der Boden komplett heraus gefallen war! Sieht lecker aus, nicht wahr?

So blieb mir nicht viel anderes übrig, denn dieses war mein einziges wasserbadfähiges Gefäß, als das Fett so in den Teig zu rühren und die Schokolade mit Hilfe meiner Küchenmaschine sehr fein zu raspeln und drunter zu rühren in der Hoffnung, der heiße Backofen möge es schon richten. (Glücklicherweise hat die kluge Hausfrau ja immer mehr Zutaten im Hause als eigentlich erforderlich...)

Als denn der Kuchen fast fertig gebacken war, fiel mir ein, dass ich vergessen hatte, das Kakaopulver in den Teig zu geben.

Heute scheint der Tag der Missgeschicke zu sein, aber das ist eine andere Geschichte.

Schokoladentorte

Referenz ist die "torta di cioccolata di sempre" von Nonna Ivana.

Freie Rezept-Übersetzung wie folgt:

  • 5 große, frische Eier
  • 200 g Zucker
  • 130 g Weizenmehl
  • 150 g Butter
  • 150 g Blockschokolade
  • 2 EL Kakaopulver
  • 1 TL Backpulver
  • Muskatnuss
  • 150 g Blaubeerenkonfitüre
In die Rührschüssel die Eier und den Zucker geben, verrühren bis eine geschmeidige Creme entstanden ist.
Im Wasserbad Butter und Schokolade schmelzen.
Das mit dem Backpulver vermischte Mehl und Muskatnuss hinzu geben, schließlich die lauwarme Butter-Schokoladenmischung hinzu geben.

Ausreichend für eine Springform von Ø 28 cm. Form mit Backpapier auslegen, backen bei 170 °C in Umluft für 35 Minuten (bei mir heißer und länger, da kein Umluftbackofen).

Aus der Form nehmen und abkühlen lassen.

Den Kuchen in zwei Hälften schneiden, die Marmelade mit einem Esslöffel Wasser verrühren und auf der unteren Hälfte verteilen. Die obere Hälfte wieder aufsetzen.

Um die berühmte Sachertorte zu imitieren, wird nun ein Schokoladenüberzug darauf verteilt. Abkühlen lassen.



Dieses Rezept hatte ich bereits im vergangenen Herbst ausprobiert, von damals stammt auch das (zugegebenermaßen etwas unscharfe) Foto. Ich hatte statt der Blaubeermarmelade eine andere Sorte genommen, kann mich im Moment aber nicht mehr erinnern, welche es war.

Da der Kuchen durch die Schokoglasur ringsum "verschlossen" ist, hält er sich (in Alufolie) im Kühlschrank ein paar Tage frisch, was sehr gut ist, denn er ist ausgesprochen "mächtig" und sättigt sehr.